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Windows Vista: Welche Hardware man kaufen sollte

29.12.2005 | 11:29 Uhr |

Microsoft gibt allen, die derzeit die Anschaffung eines neuen PCs oder die Aufrüstung eines bestehenden Rechners planen, einige Tipps, worauf sie beim Hardware-Kauf achten sollten, damit ihr System für das kommende Windows Vista bereit ist.

Microsoft erläutert in diesem Artikel auf Microsoft Technet, welche Hardware sich für den Einsatz von Windows Vista eignet. Hier eine Zusammenfassung:

Prozessor

Jeder gängige, derzeit erhältliche Intel- oder AMD-Prozessor ist für Windows Vista geeignet. Dual-Core-Prozessoren finden langsam immer mehr Verbreitung und sind laut der Empfehlung von Microsoft eine "exzellente Wahl" für Windows Vista.

Wer die Neuanschaffung eines Prozessors plant, könnte auch gleich zu einer 64-Bit-CPU greifen. Windows Vista wird bei Erscheinen 64-Bit-CPUs direkt unterstützen.

Speicher

512 Megabyte Speicher werden von Microsoft für Windows Vista als ausreichend bezeichnet. Damit stünden dem Betriebssystem und den typischerweise genutzten Applikationen genügend Speicher zur Verfügung. Fortgeschritteneren Anwendern wird 1 GB empfohlen. Entwicklern oder Anwendern, die viel mit speicherintensiven Anwendungen (Bildbearbeitung, etc.) arbeiten, sollten überlegen, dem System noch mehr Speicher zu spendieren. Beim Neukauf sollte darauf geachtet werden, dass sich später - falls notwendig - das System mit zusätzlichem Speicher aufrüsten lässt.

Grafik

Wer die schicken Grafikeffekte von Windows Vista (Aero Glass) auch sehen möchte, der benötigt eine Grafikkarte mit DirectX-9-Unterstützung und mindestens 64 MB Grafikspeicher. Nur dann wird das neue Windows Display Driver Model (WDDM) unterstützt.

Microsoft empfiehlt, eher nicht zu Grafikkarten mit einem Low-End-Grafikchip zu greifen, sondern lieber etwas mehr Geld zu investieren. Ob es ein AGP- oder PCI Express-Modell sein muss, bleibt dem Anwender überlassen.

Bei Systemen mit integriertem Chipsatz rät Microsoft, darauf zu achten, dass auch WDDM unterstützt wird. Das sei beispielsweise bei Intels 945G Express Chipsatz oder ATIs RS400- oder RS480-Chipsätzen der Fall. 1 GB Arbeitsspeicher wird bei solchen Systemen empfohlen.

Windows Vista wird mit zwei UI-Versionen ausgeliefert werden ( wir berichteten ): Windows Vista Aero inklusive Transparenzeffekten und Windows Vista Basic. Letzteres ist für Besitzer älterer Systeme bzw. für Systeme mit schwächerer Grafikkarte gedacht. Bei dieser UI werden alle neuen Effekte ausgeschaltet.

Laufwerke

Eine IDE-Festplatte mit 7200 RPM und 2 MB Cache ist ausreichend. Wer von einer erhöhten System-Performance profitieren möchte, dem rät Microsoft für Windows Vista zum Kauf einer SATA-Festplatte mit 8 MB Cache und Native Command Queuing (NCQ).

Windows Vista wird aller Voraussicht nach nur in einer DVD-Fassung erhältlich sein. Ein DVD-Laufwerk oder noch besser ein DVD-Brenner (Vista enthält eine integrierte DVD-Authoring-Lösung) sind daher notwendig.

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