23.02.2007, 14:56

Panagiotis Kolokythas

Windows Vista: Unterschiedliche Knack-Methoden kursieren im Netz

Dass keine Software absolut sicher davor ist, geknackt zu werden, ist nicht neu. Bei Windows Vista hat Microsoft vieles unternommen, um es den Crackern schwieriger zu machen. Nur wenige Woche nach dem Verkaufsstart der Endkundenfasssung kursieren gleich unterschiedliche Knackmethoden im Internet, die angeblich wirksam sind. Das zeigt, wie schwierig der Kampf gegen Raubkopier-Piraterie ist. Dazu zählen auch Methoden, die demonstrieren, auf welch abstruse Ideen die Cracker kommen.

Erst kürzlich hatte sich Microsoft darüber gefreut, dass Raubkopien von Windows Vista in China und Lateinamerika zum Spottpreis von bis zu 1 US-Dollar erhältlich sind. Wenn das schräg klingt, sei noch dazu gesagt, dass diese Versionen an die Käufer mit dem Hinweis verkauft werden, dass nicht garantiert werden könne, dass Vista langfristig laufe, was Microsoft natürlich zum Anlass nahm, auf die verbesserte Anti-Pirateriemechanismen in Windows Vista zu verweisen.
Nach der anfänglichen - und nicht zuletzt auch durch Analysten geschürte - Vorfreude über den Verkaufsstart von Windows Vista tritt mittlerweile leichte Ernüchterung ein. Laut jüngsten Zahlen der NPD Group konnte sich Vista zum Start nur fast halb so häufig verkaufen, wie es seinerzeit Windows XP im Jahr 2001 tat. Und die Einnahmen waren ebenfalls geringer, obwohl Vista teurer ist, als seinerseits XP.
Steve Ballmer verwies erst kürzlich darauf, dass nicht zuletzt die Raubkopierer schuld seien und man mit stärkeren Maßnahmen dafür sorgen will, dass in den Märkten, auf denen Vista-Raubkopien verbreitet werden, vermehrt Original-Windows-Versionen abgesetzt werden können.
Dass Windows Vista nicht unknackbar ist, steht mittlerweile fest. Im Internet kursieren gleich mehrere Methoden, durch die das Betriebssystem illegal genutzt werden kann.
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