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Windows Vista: PCs per P2P-Technologie trotz dynamischer IP ständig erreichbar

19.09.2006 | 16:45 Uhr |

Wer seinen Rechner trotz wechselnden IP-Adressen immer erreichen möchte, wird in Windows Vista dafür eine neue Funktion finden. Über eine P2P-Technologie kann für den eigenen Rechner ein "Internet-Name" generiert werden, über den dieser dann jederzeit erreichbar ist.

In seinem Blog erläutert Microsoft-Entwickler Noah Horton hier eine Funktion in Windows Vista, bei der eine P2P-Technologie namens PNRP (Peer Name Resolution Protocol) zum Einsatz kommt.

Bisher muss man die IP-Adresse eines Rechners kennen, um mit ihm in Kontakt treten zu können. Bei jeder neuen Verbindung mit dem Internet erhält der Rechner vom Provider eine neue IP-Adresse zugewiesen. Wer eine fixe IP-Adresse möchte, muss mit höheren Kosten rechnen oder einen "Dynamic DNS"-Dienst bemühen.

Abhilfe soll in Windows Vista das "Internet Computing Naming" schaffen, das es dem Anwender erlaubt, seinem PC einen festen Namen zu verpassen, über den der Rechner anschließend jederzeit von einem anderen Rechner aus erreichbar ist. Vorausgesetzt, der Rechner ist natürlich online.

Der Anwender hat laut Angaben von Horton die Wahl, einen sichereren oder unsicheren Namen für seinen Rechner zu vergeben. Ein unsicherer Name hat die Form "<Name>.pnrp.net>, während der sichere Name komplexer aufgebaut ist.

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