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Windows Vista: Neue Gerüchte zum geplanten Start-Termin

01.03.2006 | 16:14 Uhr |

In welchen Versionen es erscheinen wird, hat Microsoft schon verraten. Ab wann Windows Vista aber erhältlich sein wird, will Microsoft derzeit noch nicht bekannt geben. Eine US-Nachrichtensite will erfahren haben, dass Windows Vista früher als bisher angenommen auf den Markt kommen wird.

Die US-Nachrichtensite TG Daily will von einer vertraulichen Quelle erfahren haben, dass Microsoft Windows Vista in der ersten Oktober-Woche weltweit gleichzeitig auf den Markt bringen will.

Laut der Roadmap für Windows Vista soll der RC 0 (Release Candidate) am 10. April fertig gestellt werden. Ende Juni soll dann der RC 1 folgen. Der für die Fertigstellung von Windows Vista maßgebliche RTM (Release to Manufacturing) soll Mitte August fertig werden. Binnen acht Wochen danach will Microsoft laut der Website dann Windows Vista auf den Markt bringen. Geplant sei als Start-Tag für den XP-Nachfolger einer der Tage zwischen dem 2. bis und dem 6. Oktober.

Die Server-Variante von Windows Vista soll erst im ersten Quartal 2007 folgen. Noch in diesem Jahr, so TG Daily, wird Microsoft das Service Pack 3 für Windows XP ausliefern. Geplant sei eine Veröffentlichung im Dezember.

Die öffentliche Beta-Version von Windows Vista dürfte auf dem RC 0 basieren, denn der CPP (Consumer Preview Program) ist für April geplant.

Bis vor kurzem gab es Windows Vista nur in der Ultimate-Fassung zu testen. Microsoft hat zu Beginn der Woche auch Vorabversionen der Home-Varianten zum Testen freigegeben. Interessanterweise wird Windows Vista nur in einer Fassung an Beta-Tester ausgeliefert. Welchen Funktionsumfang diese Fassungen haben, ob es sich also um die Ultimate- oder Home-Version handelt, wird allein durch den Produktschlüssel festgelegt.

Per deutschem Sprachpaket kann eine englischsprachige Version aufgerüstet werden. Microsoft entkoppelt damit bei Windows Vista die Sprachunterstützung vom Betriebssystem. Ob Sprachpakete auch Heimanwendern angeboten werden wird, ist derzeit noch offen. Laut Angaben von Microsoft wird dies derzeit noch überlegt. Eventuell werden sie kostenpflichtig sein. Denkbar wäre aber auch, dass nur Besitzer von Windows Vista Ultimate oder eine der Unternehmens-Versionen beliebige Sprachpakete nutzen könnten, so dass sie per Mausklick von einem englischen Windows Vista auf ein deutsches Vista wechseln könnten.

Anfang der Woche hatte Microsoft bestätigt, dass Windows Vista in acht Versionen auf den Markt kommen wird ( wir berichteten ). Eine Überraschung gab es hierbei nicht: Die geplanten Varianten waren schon vorher bekannt geworden ( wir berichteten ).

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