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Windows Vista: Microsoft erläutert Aktivierungsprozedere

27.10.2006 | 12:46 Uhr |

Bis zu zehn Mal werden Anwender Windows Vista laut Angaben von Microsoft nach dem Austausch bestimmter Komponenten per Internet aktivieren dürfen.

Kürzlich war es zu Unklarheiten darüber gekommen, wie oft und wann genau Windows Vista neu aktiviert werden muss. Insbesondere Anwender, die häufig an ihrem PC basteln, hatten die Befürchtung geäußert, dass ihnen Vista künftig das Leben schwer machen wird.

Die britische Website Bit-tech hat bei Microsoft nachgehakt und gibt zumindest teilweise Entwarnung. Eine Anfrage bei Microsoft ergab, dass sich Windows Vista insgesamt zehn Mal über das Internet aktivieren lassen wird. Erst danach muss künftig zum Telefonhörer gegriffen werden und die Hotline entscheidet im Gespräch mit dem Anwender dann darüber, ob das Betriebssystem erneut aktiviert werden darf.

Anwender dürfen laut Microsoft die meisten Komponenten des PCs ändern, ohne dass eine Neuaktivierung notwendig wird. Dazu zählen beispielsweise Speicher, CPU und Grafikkarten. Erst wenn die Festplatte ausgetauscht wird, auf der Vista installiert ist oder die Hauptplatine, dann wird eine Neuaktivierung fällig. Zusätzlich besteht die Einschränkung, dass zum gleichen Zeitpunkt eine Fassung von Vista nur auf einem System aktiviert sein darf.

Laut Bit-Tech könnten Anwender, die auch oft die Hauptplatine oder die Vista-Festplatte austauschen möchten, sich damit behelfen, indem sie Vista zunächst ohne jegliche Treiber installieren, dann aktivieren und anschließend sichern. Die dafür nötigen Mittel liefert Vista ohnehin schon mit.

Microsoft hat übrigens aus den Fehlern bei Windows XP gelernt. Raupkopierer nutzten bei XP häufig einen der so genannten Corporate Keys, die für XP-Installationen in Unternehmen gedacht waren und ins Internet gelangten. Die wird es bei Vista nicht mehr geben.

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