13028

Windows Vista: Microsoft droht erneut Ärger mit der EU

14.02.2006 | 12:32 Uhr |

Noch ist Windows Vista nicht mal in den Läden, doch die EU interessiert sich bereits jetzt für das kommende Microsoft-Betriebssystem. Grund sind Beschwerden von Wettbewerbern. Eine offizielle Untersuchung gibt es aber bislang noch nicht.

Der Streit zwischen Microsoft und der EU um Windows XP ist noch nicht mal beigelegt und schon droht erneuter Ärger seitens der Europäischen Kommission. Diesmal ist das kommende Betriebssystem Windows Vista Stein des Anstoßes, berichten unsere Kollegen von PC World.

"Mehrere Unternehmen haben gegenüber der Europäischen Kommission Bedenken bezüglich Windows Vista geäußert, es handelt sich aber um keine offiziellen Beschwerden", so Jonathan Todd, Sprecher der Wettbewerbs-Kommissarin Neelie Kroes. "Die Kommission verfolgt die Entwicklung, aber es gibt noch keine offizielle Untersuchung." Worum es bei den Beschwerden im Detail ging, wollte Todd nicht mitteilen. Allerdings ließ er durchblicken, dass es damit zu tun habe, wie verschiedene Programme mit Vista gekoppelt sind - ähnliches war auch Grund für den EU-Streit wegen Windows XP.

Auch das Department of Justice in den USA prüft derzeit Vista. Dabei werden unter anderem die Boot-Funktionen untersucht und überprüft, ob PC-Hersteller die Optionen anpassen können, die dem Anwender angezeigt werden, wenn er seinen PC das erste Mal in Betrieb nimmt.

Millionenstrafe für Microsoft rückt näher (PC-WELT Online, 10.02.2006)

0 Kommentare zu diesem Artikel
13028