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Windows Vista: Freeze Dry soll Daten schützen

05.09.2005 | 17:00 Uhr |

Microsoft hat für Windows Vista ein neues, bisher unbekanntes Feature angekündigt: Es trägt den Namen "Freeze Dry".

Microsoft hat für Windows Vista ein neues, bisher unbekanntes Feature mit dem Code-Namen "Freeze Dry" angekündigt. Die Technologie soll laut Angaben von Microsoft dafür sorgen, dass bei einem Neustart des Rechners alle noch nicht gespeicherten Dokumente gesichert werden und nach dem Reboot wieder verfügbar sind.

Sinn soll "Freeze Dry" beispielsweise beim Update-Vorgang und beim automatisierten, unternehmensweiten Aufspielen von Updates machen. Wenn ein Update den Neustart des Rechners verlangt, soll "Freeze Dry" dafür sorgen, dass ein noch nicht abgespeicherter Brief nicht verloren geht. Firmenweit kann nicht immer sichergestellt werden, dass die am Netzwerk angeschlossenen Anwender auch alle ihre Dokumente gesichert haben, wenn ihre Betriebssysteme auf den neuesten Stand gebracht werden.

Beim Herunterfahren wird der Zustand aller gerade geöffneten Anwendungen gesichert und anschließend wiederhergestellt. Wie der US-Nachrichtendienst Cnet berichtet, erlaubt "Freeze Dry" auch das Patchen von Dateien während Sie gerade durch eine Anwendung in Beschlag genommen werden. Sie werden einfach beim nächsten Reboot durch die aktualisierten Dateien ersetzt. "Die meisten Updates werden die Arbeit der Anwender nicht unterbrechen", kündigt Microsoft an.

Ungeachtet "Freeze Dry": Insgesamt sollen bei Windows Vista nach dem Einspielen von Updates weniger Neustarts als noch beim Vorgänger nötig sein, so Microsoft.

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