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Windows Vista: Eine Original-Lizenz für bis zu vier virtuelle Versionen

20.07.2006 | 14:25 Uhr |

Unternehmenskunden erhalten von Microsoft eine Lizenz von Windows Vista, die es ermöglicht, auch ältere Windows-Versionen ohne zusätzliche Kosten als virtuelle Maschinen auf einem Rechner zu installieren. Voraussetzung ist ein Vertrag zur Software Assurance.

Microsoft hat am Donnerstag offiziell bekannt gegeben, dass Unternehmen, die Windows Vista inklusive einem Vertrag zur Software Assurance (SA) erwerben, nicht nur eine Lizenz für Vista erhalten, sondern auch Lizenzen für vier weitere, ältere Windows-Versionen.

Mittels der kürzlich kostenlos zum Download freigegebenen Virtualisierungssoftware Virtual PC 2004, beziehungsweise dem mit Erscheinen von Windows Vista folgendem Virtual PC 2007, können damit unter Windows Vista beispielsweise Windows 95, 98, 2000 und Vista als virtuelle Maschinen betrieben werden. Ohne das der Kauf einer weiteren Lizenz nötig wäre.

"Die Erweiterung ist vor allem für Unternehmen von Vorteil, die Kompatibilitäts-Szenarien für Anwendungen testen", so Microsoft. Die Downgrade-Rechte könnten dafür genutzt werden, um verschiedene Windows-Versionen auf einer virtuellen Maschine zu installieren. Dadurch würden die Kosten für das Testen und Entwickeln von Applikationen, die auf diversen Betriebssystemen laufen sollen , verringert.

Microsoft bietet Virtual PC 2004 seit vergangener Woche kostenlos zum Download an ( wir berichteten ). Das aktuellere Virtual PC 2007 soll ebenfalls kostenlos zum Download angeboten werden und wird innerhalb von 90 Tagen nach Erscheinen von Windows Vista freigegeben werden.

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