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Windows Vista: Drei Technologien für mehr Performance

10.04.2006 | 11:10 Uhr |

Microsoft hat die drei Technologien benannt, die für mehr Performance auf einem Rechner sorgen sollen, auf dem Windows Vista installiert ist. Nachdem die Technologien bisher nur Codenamen trugen, steht nun deren endgültige Bezeichnung fest.

Windows Vista wird laut Angaben von Microsoft insgesamt drei Technologien enthalten, die für eine bessere Performance sorgen sollen. Die endgültigen Namen dieser Technologien stehen nunmehr fest.

Die Technologien im Überblick:

Windows Superfetch
Diese Speichermanagment-Technologie lässt Windows Vista im Hintergrund überwachen, welche Applikationen der Anwender häufig nutzt und startet. Windows Superfetch sorgt dafür, dass diese Applikationen im Hintergrund bereits in den Speicher geladen werden, so dass sie dann schneller verfügbar sind, wenn sie der Anwender braucht. Die Technologie ist intelligent genug, dass sie den Speicher auch wieder freigibt, wenn eine Applikation gestartet wird, die möglichst viel Speicher benötigt.

Windows Readyboost
Bisher unter dem Codenamen "EMD" (External Memory Drive) bekannt, sorgt diese Technologie dafür, dass, wenn ein externer Flash-Speicher (zum Beispiel ein USB-Stick) angeschlossen wird, dessen Speicher dem Speicher des Systems hinzugefügt wird. Der Zugriff auf diesen Speicher ist schneller als der auf Festplatten, so dass hierdurch die Performance erhöht werden kann. Beim Einstecken des Speichers kann der Anwender natürlich entscheiden, ob Windows Readyboost die Kontrolle übernehmen soll oder ob auf dem externen Speicher wie bisher üblich Dokumente oder andere Dateien abgelegt werden sollen. Interessant ist diese Technologie nicht zuletzt für Besitzer eines mobilen Rechners, bei dem sich der Systemspeicher entweder nicht erweitern lässt oder es zu kostspielig wäre.

Windows Readydrive
Diese Techologie hat Microsoft in Zusammenarbeit mit Hardware-Herstellern unter dem Namen "Piton" entwickelt. Sie sorgt dafür, dass Windows-Vista-PCs mit Hybrid-Festplatten schneller booten können oder schneller in den Ruhezustand und dann wieder zum Leben erweckt werden können. Die Hybrid-Festplatten, Samsung hat bereits welche angekündigt, verfügen zusätzlich zur herkömmlichen Festplatte auch über einen flotten Flash-Speicher, auf dem das Betriebssystem die zum Starten erforderlichen Dateien ablegen kann.

Windows Vista (Februar-CTP) per Microsoft-Server für Alle zum Download (PC-WELT Online, 05.04.2006)

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