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Windows Vista: Downgrade auf Windows XP wird vereinfacht

29.06.2007 | 14:31 Uhr |

Die 170 wichtigsten OEM-Partner erhalten von Microsoft eine einfachere Lösung, um den Kunden den Downgrade von Windows Vista auf Windows XP zu ermöglichen.

Microsoft wird seinen OEM-Partnern und damit deren Kunden künftig eine vereinfachte Lösung für den Downgrade von Windows Vista auf Windows XP bieten. Dass ist insbesondere für Unternehmenskunden wichtig, die einen PC inklusive Windows Vista erwerben, aber Windows Vista vorerst nicht einsetzen wollen.
Bisher musste der OEM-Hersteller für jeden einzelnen Rechner einen Lizenzschlüssel bei Microsoft anfordern, über den sich Windows XP installieren ließ. Dementsprechend hoch war der Aufwand. Künftig will Microsoft den wichtigsten 170 OEM-Herstellern die Möglichkeit geben, diese Lizenzschlüssel online an eine ganze Gruppe von Rechnern zu übermitteln, wodurch das Downgraden der Rechner merklich erleichtert wird. In naher Zukunft will Microsoft diese Möglichkeit auch allen Partnern anbieten.

Die entsprechende Ankündigung machte laut einem Bericht der Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley Microsofts John Ball, General Manager der U.S. Systems Group. Ball verwies ausdrücklich darauf, dass das vereinfachte Prozedere für den Downgrade von Vista auf XP kein Anzeichen dafür sei, dass Windows Vista von den OEM-Herstellern und deren Kunden nicht angenommen werde.

Er verwies darauf, dass 99 Prozent aller im Handel erhältlichen Rechner mit Windows Vista ausgeliefert würden und davon bei 78 Prozent die hochwertigen Vista-Versionen Windows Vista Home Premium oder Windows Vista Ultimate zum Einsatz kommen. Laut Ball gingen bei Microsoft um die 21 Prozent weniger Anrufe beim Support ein, als es noch bei Windows XP der Fall war. Auch die Gerätekompatibilität unter Vista werde Tag für Tag besser.

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