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Windows Vista CPP: Upgrade-Version darf doch verwendet werden

25.04.2007 | 12:53 Uhr |

Zum 31. Mai läuft die Nutzungsdauer der Vorabversionen von Windows Vista ab. Microsoft hat nun erklärt, dass man von der Vorabversion auch mittels eines Upgrades auf Vista wechseln darf. Weiterhin hat Microsoft bekannt gegeben, dass auch nach dem 31 Mai die Vorabversionen genutzt werden können, allerdings mit einer Einschränkung.

Gute Nachricht für alle Nutzer der Windows Vista CPP (Costumer Preview Program): Entgegen der ersten Ankündigung muss für den Wechsel von der CPP-Version von Windows Vista doch nicht eine Vollversion des Betriebssystems verwendet werden. Stattdessen dürfen Anwender auch zur günstigeren Upgrade-Fassung von Windows Vista greifen.

Bisher wurden auf dieser Seite die Nutzer der CPP darüber informiert, dass eine Vollversion von Vista notwendig ist. Die Seite wurde nun seitens Microsoft aktualisiert und erläutert, dass Anwender auch zu einer Upgrade-Version von Vista greifen können. Das gilt für alle genutzten Vorabversionen, also für Windows Vista Beta 2, RC 1 und RC2.

Die Nutzungsdauer der Vorabversionen endet am 1. Juni 2007 und bis dahin muss sich der Anwender entscheiden, was er tun will. Ab dem 18. Mai 2007 wird Microsoft die Nutzer der Vorabversionen darüber informieren, dass die Nutzungsdauer demnächst abläuft.

Microsoft zieht übrigens keine Notbremse und lässt die Vorabversionen ab dem 1. Juni nicht völlig abschalten. Stattdessen ist es auch nach dem Stichtag möglich, dass Betriebssystem zu nutzen, allerdings nur für maximal zwei Stunden am Stück. Anschließend bootet das System neu, gibt dem Anwender aber noch die Gelegenheit, alle Daten zu speichern. Danach ist erneut eine zweistündige Nutzung des Betriebssystems möglich, bevor erneut gebootet wird. Bis zu welchem Zeitpunkt die Nutzung dieser 2-Stunden-Sessions möglich sein wird, erklärt Microsoft nicht.

Selbst wenn sich der CPP-Anwender entscheidet, Windows Vista weiterhin zu nutzen, kommt er um eine Neuinstallation des Betriebssystems nicht umhin. Er muss also zuvor ein Backup aller persönlichen Daten anlegen.

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