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Windows Vista: Aktivierungszeitraum lässt sich noch weiter ausdehnen

19.03.2007 | 16:51 Uhr |

Bisher war bekannt, dass sich die Zeitdauer, in der Vista ohne Aktivierung genutzt werden kann, auf bis zu 120 Tage verlängern lässt. Microsoft selbst hat aber einen Registry-Eintrag dokumentiert, mit dem sich der Aktivierungszeitraum angeblich noch viel weiter ausdehnen lässt. Ein gefundene Fressen für Raubkopierer?

Wie ernst meint es Microsoft eigentlich mit seinen Maßnahmen gegen Software-Piraten? Dass man es bei einzelnen Anwender nicht so genau nimmt, hat diverse Gründe, wie wir erst kürzlich berichteten . Letztendlich könnte jeder Anwender, der eine Raubkopie eines Microsoft-Produktes heute verwendet, zu den Kunden von morgen gehören, den man nur ungern vergraulen möchte.

Mit Windows XP führte Microsoft 2001 erstmalig eine Aktivierungsroutine für das Betriebssystem ein, die von dem Anwender verlangt, das Betriebssystem innerhalb eines vorgegebenen Zeitraumes zu aktivieren. Dass diese Aktivierungsroutine alles andere als perfekt war und sich auch leicht umgehen ließ, brauchen wir an dieser Stelle nicht weiter zu vertiefen. Nun könnte man meinen, dass es bei Windows Vista besser gemacht wurde, aber dem scheint doch nicht so zu sein.

Der Windows-Experte und Autor Brian Livingston berichtet auf windowssecrets.com , dass Microsoft selbst alles in Windows Vista eingebaut hat, was man dazu benötigt, um das Betriebssystem für lange Zeit ohne Aktivierung nutzen zu können.

Zunächst einmal gilt, dass Windows Vista nach der Installation insgesamt 30 Tage genutzt werden kann und erst dann aktiviert werden muss. Seitens Microsoft selbst ist aber auch ein Befehl dokumentiert, über den sich der Aktivierungszeitraum insgesamt drei Mal um weitere 30 Tage verlängern lässt, so dass die Aktivierung erst nach 120 Tagen fällig wird.

Dieser Befehl lautet „slmgr –rearm“ und erst kürzlich hatte Microsoft erläutert, dass Anwender diesen Befehl nutzen dürfen und nicht gegen die Lizenzbestimmungen verstoßen.

So weit ist bisher alles bekannt, doch interessant ist ein weiterer Befehl, den Microsoft ebenfalls dokumentiert hat, einen kleinen Eingriff in die Registry erfordert, aber eine große Wirkung hat.

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