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Instant-On-Lösung setzt auf Opera-Browser

07.11.2008 | 13:27 Uhr |

Mit HyperSpace sind Notebooks blitzschnell startbereit und sofort online.

Der Firmware-Spezialist Phoenix Technologies hat bekannt gegeben, dass für seine Linux-basierte Instant-On-Lösung HyperSpace eine speziell optimierte Version des Browsers Opera entwickelt wird. Damit wird Nutzern in Sekundenschnelle Zugriff auf das Web geboten. Im Hintergrund kann das Windows-System des genutzten PCs gemächlich hochfahren. Je nach Anwendungsbedarf verspricht die Phoenix-Lösung dann die Möglichkeit, zwischen den beiden Umgebungen hin und her zu wechseln.

Die Zusammenarbeit von Phoenix und Opera Software soll eine Lösung hervorbringen, die auch ohne Windows-Start binnen weniger Sekunden Internetzugriff mit Webzugang, E-Mail-Funktionalität und auch die Möglichkeit zu sicheren Online-Transaktionen bietet. "Den Browser unter HyperSpace zu nutzen, ist mindestens so sicher wie unter Windows, wenn nicht sicherer", meint Christen Krogh, Opera Chief Development Officer. Der Browser trage dazu mit modernen Schutzfunktionen gegen Angriffe wie Spoofing und Phishing bei. Auch Malware hat es in der schlanken Umgebung schwer. "Unter HyperSpace kann nicht auf alle Ressourcen des Computers zugegriffen werden", erklärt Krogh.

Vorreiter unter den Instant-On-Lösungen war Splashtop. Allerdings ist sie als schlanke Alternative zu Windows gedacht und nach Herstellerangaben kann jeweils nur das eine oder andere Betriebssystem genutzt werden. HyperSpace dagegen verspricht Nutzern auch die Möglichkeit, das System zu nutzen, während im Hintergrund Windows bootet. "Wenn Windows fertig hochgefahren ist, werden Nutzer schnell und einfach zwischen Windows-Anwendungen und der immer verfügbaren Instant-On-Umgebung HyperSpace wechseln können", sagt Woody Hobbs, Präsident und CEO von Phoenix Technologies. Außerdem sei HyperSpace in der Lage, die Batterielaufzeit eines durchschnittlichen Notebooks um zwei Stunden zu verlängern. (pte/jp)

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