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Windows-Schäden durch ATI OEM-Grafikkarten?

17.04.2002 | 11:52 Uhr |

Angeblich stellen einige taiwanische Hardware-Produzenten ATI OEM-Grafikkarten her, die nach wenigen Tagen einwandfreiem Einsatz das Windows-System schädigen. ATI ist von dem Problem bereits informiert und geht der Sache nach.

Angeblich stellen einige taiwanische Hardware-Produzenten ATI OEM-Grafikkarten her, die nach wenigen Tagen einwandfreiem Einsatz das Windows-System schädigen, wie die Website 3DWin berichtet.

Sowohl Windows XP als auch 2000 und ME-Systeme scheinen von diesem Problem betroffen zu sein. Die fehlerhaften Grafikkarten schädigen demnach die Windows-Registry und die System-Dateien. Allerdings geht 3DWin nicht näher darauf ein, wie der "Datencrash" beziehungsweise "Datenschrott" im Detail aussieht und welche Folgen das für das Windows-System hat. Der Website "3DWin" zufolge soll ein Händler "einige Dutzend solcher defekter Karten erhalten" haben.

Die problematischen Grafikkarten werden von den Großhändlern unter der Bezeichnung "ATI Radeon 8500 LE Bulk" geführt und sind in Shielding-Bags (antistatische Tüten) verpackt. Auf dem Ventilator tragen sie das "Powered by ATI" Logo. Die Karten sollen keine Herstellerangaben tragen und nicht für den Verkauf an Endverbraucher bestimmt sein. Sie werden nur an PC-Hersteller und -händler geliefert, die diese Karten in ihren Systemen verbauen.

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