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Windows-Quellcode im Internet: Erste Hinweise auf die Ursache des Lecks

13.02.2004 | 16:09 Uhr |

Wenige Stunden nach dem bekannt geworden ist, dass Teile des Quellcodes von Windows an die Öffentlichkeit geraten sind, laufen die Nachforschungen unter Hochdruck. Nicht nur Microsoft untersucht diesen Fall gemeinsam mit dem FBI, sondern auch die Internet-Gemeinde stürzt sich auf das Thema. Erste Hinweise deuten nun darauf hin, dass die Ursache für das Leck nicht bei Microsoft zu suchen ist, sondern bei einem langjährigen Partner-Unternehmen von Microsoft.

Wenige Stunden nach dem bekannt geworden ist, dass Teile des Quellcodes von Windows an die Öffentlichkeit geraten sind, laufen die Nachforschungen unter Hochdruck. Nicht nur Microsoft untersucht diesen Fall gemeinsam mit dem FBI, sondern auch die Internet-Gemeinde stürzt sich auf das Thema. Microsoft hatte im Vorfeld betont, dass der Quellcode über ein Leck im eigenen Haus an die Öffentlichkeit geraten sei.

Erste Hinweise deuten nun darauf hin, dass die Ursache für das Leck tatsächlich nicht bei Microsoft zu suchen ist, sondern bei einem langjährigen Partner-Unternehmen von Microsoft.

Übereinstimmend melden der US-Nachrichtendienst Betanews und ein Mitglied des Forums von Slashdot.org , dass bei der Analyse von Teilen des an die Öffentlichkeit geratenen Quellcodes, der Name eines Unternehmens auftaucht, das von Microsoft den Quellcode erhalten hatte.

Das betroffene Unternehmen hatte im Jahre 2000 die Lizenz für den Windows-2000-Quellcode inklusive Service Pack 1 bekommen. Den Quellcode verwendet dieses Unternehmen, um Unix-Versionen von Windows-Applikationen herzustellen.

Bei der Analyse des Quellcode fand die Internet-Gemeinde in einer "Core dump"-Datei den Namen des Unternehmens. Diese Datei hinterlassen Linux-Systeme für den Fall eines Absturzes, um den Inhalt des Speichers auswerten zu können.

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