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Windows-Quellcode für alle?

Im Kartellprozess gegen Microsoft wird das Urteil wahrscheinlich doch nicht am heutigen Dienstag gefällt. Inzwischen mehren sich die Gerüchte, wonach Microsoft zu weit reichenden Zugeständnissen bereit sei. So soll sich der Software-Riese dazu bereit erklärt haben, den Windows-Quellcode offen zu legen, so dass Konkurrenten ihre Software mit Windows kombinieren könnten.

Im Kartellprozess gegen Microsoft wird das Urteil wahrscheinlich doch noch nicht am heutigen Dienstag gefällt. US-Medienberichten zufolge dauern die Verhandlungen der Parteien über einen Vergleich noch an. Beobachter gehen davon aus, dass die Entscheidung - wenn überhaupt - nicht vor Ende der Woche fallen wird.

Inzwischen mehren sich die Gerüchte, wonach Microsoft zu weit reichenden Zugeständnissen bereit sei. So soll sich der Software-Riese dazu bereit erklärt haben, den Windows-Quellcode offen zu legen, so dass Konkurrenten ihre Software mit Windows kombinieren könnten. Auch soll Windows künftig ohne Internet Explorer angeboten werden. Angeblich hat das Unternehmen sogar eingewilligt, nicht länger Händlern Preisvorteile zu gewähren, die ausschließlich Microsoft-Software im Sortiment haben.

Windows ohne IE? (PC-WELT Online, 27.3.2000)

Strenge Auflagen für Microsoft (PC-WELT Online, 24.3.2000)

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