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Windows-Quellcode-Leck: Microsoft kannte den ersten Exploit bereits

18.02.2004 | 10:01 Uhr |

Microsoft Deutschland hat jetzt offiziell Stellung zu der illegalen Veröffentlichung des Windows Quellcode genommen. Wie bereits die Microsoft-Zentrale in Redmond betont auch die deutsche Niederlassung von Microsoft, dass der Code nicht aus dem Firmennetz des Unternehmens stammen könne. In der Microsoft-Mitteilung findet sich auch ein Statement zu einer Sicherheitslücke, die angeblich im Internet Explorer durch das Studium des Source Code entdeckt worden sei. Microsoft betont, dass es diese Lücke bereits gekannt und geschlossen habe.

Microsoft Deutschland hat jetzt offiziell Stellung zu der illegalen Veröffentlichung des Windows Quellcode genommen. Wie bereits die Microsoft-Zentrale in Redmond betont auch die deutsche Niederlassung von Microsoft, dass der Code nicht aus dem Firmennetz des Unternehmens stammen könne. Außerdem wird ausgeschlossen, dass der an die Öffentlichkeit geratene Quellcode von einem Partner der "Shared Source Initiative" oder dem "Government Security Programm" stamme.

In der Microsoft-Mitteilung findet sich auch ein Statement zu einer Sicherheitslücke, die angeblich im Internet Explorer durch das Studium des Source Code entdeckt worden sei ( wir berichteten ). "Dieses Problem", so Microsoft, sei "schon zuvor intern entdeckt worden und mit der letzten Version des Internet Explorer 6.0 Service Pack 1 behoben worden".

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