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Windows-Nachfolger wird für Multicore-CPUs optimiert

29.06.2006 | 14:58 Uhr |

Derzeit heißt das aktuelle Betriebssystem von Microsoft Windows XP. Und dessen Nachfolger Windows Vista. Doch ein Microsoft-Manager äußerte sich auf einer Konferenz bereits zum Nachfolger.

Bryan Barnett ist Manager der Microsoft Research Group, der Forschungsabteilung von Microsoft. Er muss von Berufs wegen in die Zukunft schauen. Jetzt hat sich Barnett auf einer Konferenz zum Nachfolger der Windows-Familie geäußert.

Was er sagte, dürfte aber nur wenige überraschen. Denn sein Äußerung enthält wenig spektakuläres: Demnach soll der Windows-Nachfolger die Leistung von Multicore-Prozessoren besser ausnutzen. System-Architekturen mit Multicore-CPUs seien für Microsoft von besonderem Interesse, führte Barnett aus.

Bisher gäbe es kaum Betriebssysteme und Entwicklungstools, mit denen sich die Leistung von Multicore-Prozessoren wirklich optimal ausnutzen ließe, fährt Barnett fort.

Windows läuft zwar bereist auf Mehrkern-Prozessoren, doch es holt nicht die volle Leistung aus den CPUs, wie Barnett einräumt. Zu Linux-Systemen und deren Multicore-Fähigkeiten äußerte sich der Microsoft-Manager nicht.

Barnett ließ außerdem ein paar Bemerkungen zum Zeitplan des Windows-Nachfolgers fallen. Oder besser gesagt: Er verneinte, dass es schon einen festen Zeitplan gäbe. Bisher würden nur fünf oder sechs kleinere Projekte zum Windows-Nachfolger innerhalb von Microsoft laufen.

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