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Windows Millennium Beta 2: Automatik ist Trumpf

Rechtzeitig zu Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfes

Rechtzeitig zu Thanksgiving, dem amerikanischen Erntedankfest, hat Microsoft die 2. Beta von Millennium fertiggestellt. Der Nachfolger von Windows 98 - und gleichzeitig die letzte Version, die auf dem Win95-Code basieren soll - zeigt immer deutlicher, wie sehr er auf dem Heimbereich zugeschnitten ist.

Das Zauberwort heißt "Auto". Auto Update teilt dem Anwender mit, wenn neue Versionen seiner Anwendungen vorhanden sind. Auto Help soll dem Anwender innerhalb des Systems so viel Hilfe wie möglich bieten. In einem Help Center, das noch in Entwicklung ist, wird dazu eine Bibliothek von Informationen über Software und Peripherie aufgebaut, die Handbücher nahezu überflüssig machen soll.

Auch die Instandhaltung des Systems soll automatisch gehen. Wenn eine Datei gelöscht wird, ohne die das System nicht laufen kann, wird sie mittels der "System File Protection" wiederhergestellt.

Der zunehmenden Bedeutung von Netzwerken auch im Heimbereich trägt ein neuer Assistent Rechnung, der die gemeinsame Nutzung von Druckern oder Laufwerken erleichtert. Auch eine Internet-Verbindung läßt sich mit Millennium gemeinsam nutzen.

Neu im System sind auch Funktionen, die das Verwalten von Multimedia-Inhalten wie Bildern oder MP3-Dateien erleichtern sollen. Geplant, aber in der Beta 2 noch nicht enthalten, ist auch die Möglichkeit, bei Problemen eine direkte Verbindung zu Microsofts Hard- und Software-Partnern herzustellen, um technische Hilfe zu erhalten.

Alles in allem zeigt die neue Beta, daß Millennium ausschließlich für den privaten Anwender gedacht ist, der sich möglichst wenig um sein System kümmern will. Denn die vielen Automatismen sorgen auch dafür, daß kaum noch etwas von Hand einstellbar ist - und sei es noch so sinnvoll (PC-WELT, San Francisco, 26.11.99).

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