Windows, MacOS und Linux

Aagon zeigt plattformübergreifende Clientmanagement-Lösung

Freitag, 09.03.2012 | 09:07 von Steve Julius Furthmüller
ACMP Inventarisierung
Vergrößern ACMP Inventarisierung
© Aagon
Die neue Version von ACMP – eine Clientmanagement-Lösung von Aagon – beinhaltet plattformübergreifende Funktionen. Diese helfen bei der Inventarisierung und Softwareverteilung von Windows-, Mac- und Linux-Rechnern.
Mit der neuen Version von ACMP, einer Clientmanagement-Lösung aus dem Hause Aagon, inventarisieren IT-Administratoren Hardware und Software plattformübergreifend. Dies verspricht eine Arbeitserleichterung. Homogene Windows-Netzwerk-Infrastrukturen machen immer mehr Netzwerken bestehend aus Windows-, Mac- und Linux-Rechnern Platz. Dies stellt IT-Verantwortliche vor Herausforderungen.

ACMP: Neue Funktionen

Daher hat Aagon seine ACMP-Agenten für MacOS X und Linux weiterentwickelt und den Helpdesk mit CTI (Computer Telephony Integration)-Funktionen ausgestattet. Um die Inventarisierung und automatisierte Softwareverteilung von PCs, MacBooks und Linux-Rechnern zu gewährleisten, arbeiten die Agenten eng mit den Paketmanagern der entsprechenden Betriebssysteme zusammen. Im Package-Wizard der ACMP-Konsole finden IT-Administratoren somit zwei weitere Optionen.

ACMP findet auf zwei Wegen neue Rechner im Netzwerk. Entweder werden diese mittels ihrer IP-Adresse gefunden oder ein kompletter Bereich von IP-Adressen im Unternehmensnetz wird gescannt und die Plattformen automatisch identifiziert. Findet die Clientmanagement-Lösung einen Apple- oder Linux-Rechner, installiert sie automatisch den entsprechenden Agenten auf dem Zielrechner. Anschließend startet ACMP bei Bedarf einen Inventarisierungslauf, vorausgesetzt es besteht ein aktiver SSH (SecureShell)- Zugang. Windows-PCs werden dagegen wie gewohnt aus dem Active Directory übernommen und die Agenten via Gruppenrichtlinien oder Push-Installation übertragen.

Darüber hinaus hat Aagon zwei neue Features für Helpdesk-Mitarbeiter integriert. Administratoren werden mittels Helpdesk-Notifier und System-Tray auf ihren Windows-PCs über neue Trouble-Tickets und über die Eskalation offener Tickets informiert.

Die neue CTI-Funktion zeigt dem Support-Mitarbeiter direkt beim Anruf eines Benutzers dessen offene Tickets und die entsprechenden Rechnerdaten auf dem Bildschirm an. Hierfür müssen am Administratorenplatz ein TAPI (Telephony Application Programming Interface)-Treiber und eine entsprechende TK-Anlage vorhanden sein. Alternativ funktioniert auch ein TAPI-fähiges Telefon. Zusätzlich lassen sich Software-Lizenzen dank der ACMP-Datenbank zentral verwalten.

Unterstützte Betriebssysteme

Windows 2000, Windows XP, Windows 7, MacOS X ab Leopard und alle gängige Linux-Distributionen mit Python 2.6 werden von der Clientmanager-Lösung unterstützt. Der ACMP-Server läuft dagegen lediglich auf Windows Server 2000, 2003, 2008 und 2008 R2. Eine Testinstallation ist zudem auf Windows XP und Windows 7 möglich.

Preise und Verfügbarkeit

Ab Mitte Mai 2012 wird die neue Version ACMP 3.8.10 verfügbar sein. Der Preis hängt von der Anzahl der Arbeitsstationen und der Betriebssystemplattform ab. Je nach Abnahmemenge kostet eine Clientlizenz von ACMP 3.8.10 zwischen 39 und 65 Euro. In dieser ist ein Upgrade-Insurance für ein Jahr inbegriffen und der neue Helpdesk-Notifier. Kunden mit einem laufenden Wartungsvertrag  erhalten das Update auf die aktuelle Version kostenlos.

Einführungspreise gibt es bei der CTI-Funktion bis zum 30. Juni 2012. Diese sind gestaffelt nach Helpdeskplätzen und fangen bei 400 Euro pro Platz an.

Freitag, 09.03.2012 | 09:07 von Steve Julius Furthmüller
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