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Windows Live: Sicherheits-Dienst für Familien als Beta gestartet

16.02.2006 | 17:09 Uhr |

Microsoft hat den Startschuss für die Beta-Phase eines neuen Windows-Live-Dienstes gegeben. Der Dienst "Windows Live Family Safety Settings" soll Eltern dabei helfen festzulegen, was ihre Kinder beim Surfen vom Internet zu sehen bekommen.

Die Windows-Live-Familie wächst und wächst. Am Mittwoch hat Microsoft die ersten Beta-Tester eingeladen, sich am Test des neuen Live-Dienstes "Windows Live Family Safety Settings" zu beteiligen. Der Dienst wird unter dem nicht unpassenden Code-Namen "Vegas" entwickelt.

Von dem was die eingeladenen Beta-Tester im Internet berichten, handelt es sich bei "Windows Live Family Safety Settings" um ein Tool, mit dem Eltern festlegen können, welche Inhalte ihre Kinder im Netz ansehen dürfen und welche nicht. Die Applikation sorgt dann dafür, dass Websites, in denen beispielsweise pornographische Inhalte oder Themen wie Drogen oder Alkohol behandelt werden, nicht mehr von den jüngsten Mitgliedern der Familie angesehen werden können. Auf Wunsch lassen sich auch Profile für mehrere Kinder mit unterschiedlichem Alter erstellen. Zugleich wird auch die Aktivität des Kindes mitprotokolliert, so dass Eltern später überprüfen können, welche Sites die Kinder besucht haben.

Vom Prinzip her dürfte "Windows Live Family Safety Settings" der Technologie gleichen, die Microsoft in Windows Vista integriert hat. In Windows Vista werden Eltern beispielsweise ebenfalls Online-Inhalte sperren dürfen und festlegen können, zu welchen Zeiten ein Kind online gehen, welche Programme es aufrufen und welche Spiele es spielen darf. Weitere Infos zu den Funktionen in Vista finden Sie in dieser PC-WELT Nachricht .

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