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Windows Live Mail kommt: Outlook-Express-Nachfolger hat einen neuen Namen

08.05.2007 | 10:14 Uhr |

Der Desktop-Mail-Client Outlook Express wird nach neuen Plänen von Microsoft durch Windows Live Mail abgelöst werden. Ursprünglich sollte der Nachfolger Windows Live Mail Desktop heißen, doch nicht nur der Name wird geändert, sondern auch der Funktionsumfang wird üppiger ausfallen.

Nach dem Start des neuen Web-Mail-Dienstes Windows Live Hotmail hat Microsoft ein neues Produkt angekündigt: Windows Live Mail wird Outlook Express als neuer Desktop-Mail-Client beerben. Ursprünglich sollte der Outlook-Express-Nachfolger den Namen "Windows Live Mail Desktop" tragen und auch eine Beta-Version wurde bereits veröffentlicht .

Alles Schnee von gestern: Windows Live Mail soll bereits demnächst als Beta-Version veröffentlicht werden. Laut Angaben von Microsoft wird Windows Live Mail all das vereinen, was Outlook Express, Windows Mail (in Windows Vista mitgeliefert) und Windows Live Mail Desktop zu bieten haben. Unter anderem wird die Oberfläche in neuem Glanz erstrahlen und auch Aero unterstützen. Damit wird klar, dass Windows Live Mail nicht nur ein Mail-Client für Pre-Vista-Betriebssysteme sein wird, sondern auch das in Windows Vista mitgelieferte Windows Mail ersetzen kann, wenn es denn der Anwender wünscht.

Das für Windows Live Mail zuständige Team hat es sich außerdem zur Aufgabe gemacht, die Bedienung des Mail-Clients einfach zu halten. Außerdem soll Windows Live Mail flotter und stabiler als Windows Live Mail Desktop werden und S/MIME und LDAP unterstützen. Zumindest bei den Beta-Versionen werden keine Werbebotschaften in der Oberfläche von Windows Live Mail eingeblendet.

Windows Live Mail wird auch das DeltaSync-Protokoll unterstützen. Damit wird es möglich sein, die in Windows Live Hotmail und Windows Live Messenger gespeicherten Mails und Kontakte auf den Desktop-Mail-Client zu übertragen.

Windows Live Mail wird als Beta in den kommenden Wochen für Windows XP SP2 und Windows Vista auf der Windows-Live-Beta-Seite zum Download bereitstehen. Weitere Details zu den geplanten Funktionen will Microsoft nach und nach verkünden.

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