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Windows: Die Tuning-Lüge

08.10.2001 | 15:13 Uhr |

Schnelle Hardware und optimierte Windows-Systeme degradieren viele Power-Tipps von einst zur sinnlosen Spielerei. Gibt es bei modernen PCs noch Gründe, unter der Windows-Motorhaube herumzuschrauben?

Oberflächen individuell anpassen, direkt auf das stündlich Benötigte zugreifen, Makros und Scripts für wiederkehrende Abläufe einrichten - das sind Beispiele für Tuning-Bedarf, der bestehen wird, solange es digitale Datenverarbeitung gibt.

Zunehmende Zweifel am Sinn toller Tuning-Tipps entstehen jedoch, wo es um die pure Systemleistung geht: Festplatten-Cache, Arbeitsspeicher, Auslagerungsdatei, Registry. Besteht heute noch die Notwendigkeit, hier eigenhändig einzugreifen und nachzubessern?

In der PC-WELT 11/2001 ist die Redaktion diesen Fragen detailliert nachgegangen. Dazu testeten wir diverse Optimierungsmethoden auf aktueller Standard-Hardware und aktuellen Windows-Systemen. Die Leistungsunterschiede haben wir je nach Aufgabe per Script oder mit Benchmark-Programmen gemessen. Dabei mussten wir ketzerisch Glaubensbekenntnisse der Windows-Community und auch so manchen älteren PC-WELT-Tipp über Bord werfen.

Zwei Tuning-Ideen wollen wir Ihnen hier vorstellen: "Registry - Bessere Leistung durch schlanke Registry?" und "Defragmentieren - Schnellerer Zugriff auf defragmentierte Dateien?"

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