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Windows-8-Apps kosten bis zu 999,99 Dollar

23.07.2012 | 10:40 Uhr |

Die Preisspanne der Win-8-Apps steht fest. Die günstigsten Apps im Windows Store sollen 1,49 Dollar kosten, die teuersten Anwendungen rund 1.000 Dollar.

Windows 8 wird einen App-Store namens „Windows Store“ haben, über den man zusätzliche Programm herunterladen kann. Derzeit sind alle Apps im Windows Store kostenlos. Mit Erscheinen von Windows 8 am 26. Oktober 2012 wird sich das aber wohl ändern. Microsoft hat im offiziellen Blog nun das Preismodell der Windows-Apps vorgestellt. Demnach sollen Apps – sofern sie nicht kostenlos sind – zwischen 1,49 Dollar und 999,99 Dollar kosten dürfen. Es wird also weder 99-Cent-Apps geben, noch Anwendungen im vierstelligen Preis-Bereich. Zwischen 1,49 Dollar und 4,99 Dollar behält sich Microsoft Preissprünge in 50-Cent-Schritten vor. Nach 1,49 Dollar kommt also direkt 1,99 Dollar.
 
In Deutschland und Österreich wird in Euro umgerechnet. Microsoft verspricht, dass die Summe vom Wechselkurs abhänge und gerundet werde. Eine Eins-zu-eins-Umrechnung Dollar zu Euro soll es also nicht geben. In einer Beispielrechnung legt ein Entwickler 9,99 US-Dollar als Preis fest. In Deutschland und Österreich errechnet die Software 8,49 Euro. Nach tagesaktuellem Kurs zum Zeitpunkt der Artikel-Recherche dürfte die App bei exakter Umrechnung 8,25 Euro kosten.
 
Entwicklern will Microsoft die Einkünfte monatlich überweisen, aber erst bei Summen ab 200 Dollar. 30 Prozent der Einkünfte behält Microsoft ein. Sobald eine App über 25.000 Dollar eingenommen hat, senkt Microsoft die „Miet-Pauschale“ für den Windows Store auf 20 Prozent. Neben dem Verkaufspreis ihrer App sollen Entwickler auch anders Geld verdienen können: Über In-App-Käufe oder via Werbeeinblendungen. Ferner dürfen Sie Apps als kostenlose Trial-Version anbieten – das kostenpflichtige Upgrade sei unkompliziert, verspricht Microsoft.

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Was ist Windows 8?

Das neue Microsoft-Betriebssystem ist der Nachfolger von Windows 7 und erschien am 26. Oktober 2012. Windows 8 baut auf seinen sehr erfolgreichen Vorgänger auf und enthält den neuen Kachel-Startbildschirm, der sich an der Oberfläche mit rechteckigen Kästen orientiert, die Microsoft mit Windows Phone 7 eingeführt und später auch bei der Xbox 360 integriert hat. Der zunächst eingeführte Begriff der "Metro-Oberfläche" wurde kurz vor dem Start aus rechtlichen Gründen zurückgezogen. Inzwischen spricht Microsoft von "Windows-Live-Tiles".

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