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Name des Vista-Nachfolgers steht fest

14.10.2008 | 08:57 Uhr |

Jetzt ist es offiziell: Der Nachfolger von Windows Vista wird Windows 7 heißen. Aus dem bisherigen Codenamen wird also die endgültige Produktbezeichnung. In wenigen Wochen will Microsoft außerdem eine erste Pre-Beta von Windows 7 zeigen.

Das gab Mike Nash, Corporate Vice President beim Windows Product Management, jetzt bekannt. Damit wolle Microsoft dem Wunsch nach mehr "Einfachheit" nachkommen (das Einfachheit bezieht sich hier aber nur auf die Namensgebung und nicht auf die damit bezeichnete Technologie). Microsoft gab den finalen Produktnamen jetzt bekannt, weil man Details zu Windows 7 in wenigen Wochen auf der PDC und auf der WinHEC erstmals der Öffentlichkeit präsentieren wolle. Dabei werde auch ein Pre-beta "developer only release" gezeigt.

Dass der Codename zum endgültigen Namen wird, ist bei Microsoft selten der Fall, bei Windows dürfte das sogar der erste Mal sein, wie Nash vermutet. In der Vergangenheit vergab Microsoft die Namen für sein Betriebssystem nach verschiedenen Kriterien: Versionsnummern bei Windows 3.11, das Erscheinungsjahr bei Windows 98, oder eine Art Spitzname wie bei XP und Vista.

Da nicht jedes Jahr eine neue Windowsversion erscheine, mache laut Nash die Benennung nach dem Jahr nicht wirklich Sinn. Die einfachste Erklärung für die 7 sei einfach die, dass es sich um die siebte Version von Windows handeln würde, wie auch immer Nash da zählen mag.

Mit einer Ziffer als Namensbestandteil setzt sich Microsoft aber auch von der Namensgebung von Vista deutlich ab. Marktbeobachter vermuten hier eine bewusste Strategie, um eine deutliche Distanz zum als etwas negativ empfundenen Vista herzustellen (zu wenig Neuerungen gegenüber XP, zu geringe Marktakzeptanz). Die Namensgebung von Windows 7 erscheine so fast als eine Art Anti-Vista, wie Microsoft-Kennerin Mary Jo Foley frotzelt.

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