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Erstes Sicherheits-Update für Wurmloch

29.10.2008 | 14:25 Uhr |

Lange bevor Windows 7 überhaupt allgemein erhältlich sein wird, ist bereits das erste Sicherheits-Update für den designierten Vista-Nachfolger erschienen. Es beseitigt eine Schwachstelle im Server-Dienst, die auch alle anderen Windows-Version betrifft.

Am 23. Oktober hat Microsoft außer der Reihe das Security Bulletin MS08-067 veröffentlicht , das eine als kritisch eingestufte Sicherheitslücke im Windows Server-Dienst behandelt. Was aus dem Security Bulletin nicht hervor geht: auch der designierte Vista-Nachfolger Windows 7 ist betroffen und erhält daher ebenfalls ein Sicherheits-Update.

Microsoft hat Windows 7 erstmals gestern auf der PDC 2008 (Professional Developers Conference) der Öffentlichkeit vorgestellt. Die an die mehr als 6000 Teilnehmer verteilten Datenträger mit einer Pre-Beta-Version von Windows 7 wurden jedoch vor dem Erscheinungstermin von MS08-067 produziert. Daher hat Microsoft am 23. Oktober auch für Windows 7 ein Sicherheits-Update bereit gestellt, wie der zugehörige KB-Artikel 958644 dokumentiert.

Die im Security Bulletin MS08-067 behandelte Sicherheitslücke ermöglicht das Einschleusen und Ausführen von beliebigem Code über das Netzwerk. Mittels speziell präparierter RPC-Pakete kann ein Schädling in einen anfälligen Rechner eindringen. Entsprechende Malware wurde bereits in freier Wildbahn gesichtet, daher empfiehlt Microsoft die umgehende Installation des Sicherheits-Updates.

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