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Benutzerkontosteuerung wird doch geändert

06.02.2009 | 14:30 Uhr |

Microsoft hat angekündigt, nun doch die Benutzerkontosteuerung (UAC) in Windows 7 ändern zu wollen. Damit reagieren die Entwickler auf das Feedback der Windows-7-Tester.

In der vergangenen Woche hatten gleich zwei Experten darüber berichtet, dass eine Änderung in der Benutzerkontosteuerung (User Account Control, UAC) in Windows 7 von Angreifern dazu ausgenutzt werden könnte, um selbige komplett auszuschalten, ohne dass es der betroffene Anwender merkt ( wir berichteten ). Microsoft reagierte schnell und ließ verlauten, dass es sich nicht um eine Sicherheitslücke handle, sondern um ein Feature.

Es folgte am Donnerstag ein ausführlicher Blog-Eintrag im offiziellen Windows-7-Entwickler-Blog, in dem die gemachten Änderungen in der UAC und die Gründe dafür erläutert wurden. Der Blog-Eintrag sorgte für eine rege Diskussion unter den Windows-7-Testern.

Das Feedback hat dazu geführt, dass die Windows-7-Entwickler nun doch reagieren und Änderungen in der Benutzerkontosteuerung machen werden. Bereits im Release Candidate von Windows 7 werden die Änderungen zu finden sein. Erste Änderung: Das UAC-Control-Panel wird mit einem Prozess hoher Integritätsstufe laufen, was Manipulationen verhindern soll. Außerdem wird auch eine Funktion hinzugefügt, die zur Folge hat, dass Änderungen des UAC-Levels grundsätzlich eine UAC-Bestätigung vom Anwender verlangt.

"Wir möchten den Dialog mit euch fortführen und hoffentlich erkennt jeder, dass die Entwicklung, vielleicht die Entwicklung speziell von Windows 7, manchmal zu einer lebhaften Diskussion mit einem breitem Spektrum von Ansichten führt", heißt es seitens der Entwickler, die die Leser dazu auffordern, auch weiterhin ihre Meinung zu sagen.

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