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Benutzer können viele Anwendungen deaktivieren

06.03.2009 | 12:37 Uhr |

Nicht nur der Internet Explorer 8, auch viele weitere mit Windows 7 ausgelieferte Anwendungen können die Benutzer im Vista-Nachfolger deaktivieren. Bequem über ein grafisches Menü und ohne langes Rumsuchen in der Registry von Windows 7.

Wie die Microsoft-Mitarbeiter Jack Mayo und Steven Sinofsky im Weblog zu Windows 7 mitgeteilt haben, habe Microsoft damit auf das Feedback einiger Beta-Tester reagiert, die den Wunsch äußerten, bestimmte Funktionen und Anwendungen in Windows 7 abschalten zu können. Diesen Wunsch hat Microsoft offensichtlich erhört und im Windows 7 control panel "Programs and Features" ein Menü namens "Windows Features" eingebaut.

Vom Start-Menü aus können Sie die Auswahl Windows Features auch starten, indem Sie diese Bezeichnung einfach eintippen. Hier können die Anwender nun das Häkchen vor der Anwendung entfernen, die Sie nicht angezeigt bekommen wollen. Nach einem Windows-Neustart werden die zugehörigen Dateien und Daten dann nicht mehr geladen, sie sind aber nach wie vor vorhanden. Somit kann jede einmal abgewählte Anwendung jederzeit wieder zurückgeholt werden, ohne dass dafür die Installations-DVD erforderlich ist. Zudem stehen die Schnittstellen der abgewählten Programme und deren Bibliotheken weiterhin zur Verfügung.

Diese Auswahlmöglichkeit gab es für einige Anwendungen auch schon bei älteren Windowsversionen, beispielsweise für den Internet Information Services, den Webserver von Microsoft. Doch jetzt haben die Redmonder die Zahl der damit abwählbaren Programme deutlich erweitert. Neben dem bereits in den letzten Tagen diskutierten Internet Explorer 8 kann man jetzt auch Windows Media Player, Windows Media Center, Windows DVD Maker, Windows Search, Handschriftenerkennung, Windows Gadget Plattform, Fax and Scan und XPS Viewer und Services deaktivieren.

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