Windows - 2 -
Ab 2,1 GHz kein 98 mehr
Müsste ein Windows 98 auf einem aktuellen PC-Boliden nicht extrem flott laufen? Im Gegenteil: Ab einem CPU-Takt von 2,1 GHz steigt das in die Jahre gekommene Windows aus. Der Zeitgeber im Netzwerktreiber NDIS gerät aus dem Tritt und verursacht eine Division durch Null.
MP3 statt WMA
Der Windows Media Player 10 favorisiert WMAs und rippt CDs ins Microsoft-eigene Format. Das lässt sich ändern: Klicken Sie mit der rechten Maustaste auf die Menüleiste, wählen Sie "Extras, Optionen, Musik kopieren“, und stellen Sie das Format auf "MP3“.
Programme bevorzugt
Dem Dialog "Start, Ausführen“ sind Programme wichtiger als Ordner. Wenn Sie etwa sowohl den Ordner "C:\Test“ als auch eine Datei "C:\Test.EXE“ verwenden, wird der Dialog bei der Eingabe von "C:\Test“ das Programm starten, anstatt den Ordner zu öffnen.
Netzwerkdiagnose (1)
Falls das Netzwerk unter XP nicht funktioniert, können mitgelieferte Diagnose-Tools wichtige Hinweise auf Fehlerursachen liefern. Geben Sie unter "Start, Ausführen“ den Link hcp://system/netdiag/dglogs.htm ein, um in der Hilfe von Windows XP zur Netzwerkdiagnose zu springen.
Netzwerkdiagnose (2)
Die Statusanzeige von Netzwerkverbindungen lässt sich mit einem Registry-Eintrag um die Anzeige fehlerhafter Pakete ergänzen. Legen Sie dazu mit Regedit.EXE im Schlüssel "Hkey_Local_Machine\System\Current ControlSet\Control\Network\Connections“ einen neuen Unterschlüssel mit dem Namen "StatMon“ an. Dort erstellen Sie im rechten Werte-Fenster den DWORD-Wert "ShowLan-Errors“ und setzen ihn auf "1“. Wenn Sie jetzt die Statusanzeige über "Systemsteuerung, Netzwerkverbindungen“ aufrufen, sehen Sie einen neuen Zähler für fehlerhafte Pakete.
Konsole ohne Kennwort
Wenn Sie häufig die Wiederherstellungskonsole verwenden und zudem der einzige Benutzer auf Ihrem System sind, können Sie darauf verzichten, die Administratorkennung zum Starten der Wiederherstellungskonsole einzugeben. Dazu starten Sie Regedit, öffnen den Schlüssel "Hkey_Local_Machine\Software\Microsoft\Windows NT\Current Version\Setup\RecoveryConsole“ und legen einen neuen DWORD-Eintrag mit dem Namen "SecurityLevel“ an, falls er noch nicht vorhanden ist. Wenn Sie diesem Eintrag den Wert "1“ geben, wird beim nächsten Aufruf der Wiederherstellungskonsole kein Passwort mehr abgefragt. Der Wert "0“ stellt das Standard-Verhalten wieder her.
MP3s im Explorer
Der Windows-Explorer von XP zeigt zu MP3-Dateien eine ganze Menge Zusatzinformationen an, wenn Sie ihn über "Ansicht“ auf "Detailansicht“ umschalten. In dieser Darstellung klicken Sie dann mit der rechten Maustaste auf die Kategoriespalte. Nun können Sie weitere MP3-spezifische Infos wie Titel, Interpret, Bitrate oder Genre auswählen. Die Informationen bezieht der Explorer aus den ID3-Tags, falls die MP3-Datei solche besitzt. Auch Version 1 und Version 2 der Tags funktionieren.
Laufwerkswechsel
In der Befehlszeile wechseln Sie mit "cd“ in ein neues Verzeichnis. Falls aber dieses Verzeichnis auf einer anderen Partition liegt, verschluckt sich "cd“ am Laufwerksbuchstaben – es passiert nichts. Hängen Sie bei einem partitionsübergreifenden Wechsel noch den Parameter "/d“ an – der Befehl "cd /d Pfad“ bringt Sie auch auf andere Partitionen.

