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Winamp: Bald kostenpflichtige Version?

02.04.2002 | 13:47 Uhr |

Der MP3-Player Winamp gehört zu den beliebtesten Programmen überhaupt. Ein Grund dafür ist, dass die Software schlank ist und im Vergleich zu dem vom Microsoft bei seinen Betriebssystemen mitgelieferten Windows Media Player wenig Speicherplatz benötigt. Doch Winamp als Freeware-Programm ist vor allem kostenlos. Seine Macher überlegen allerdings derzeit, wie sie mit der beliebten Software Geld verdienen können.

Der MP3-Player Winamp gehört zu den beliebtesten Programmen überhaupt. Ein Grund dafür ist, dass die Software schlank ist und im Vergleich zu dem vom Microsoft bei seinen Betriebssystemen mitgelieferten Windows Media Player wenig Speicherplatz benötigt. Doch Winamp als Freeware-Programm ist vor allem kostenlos. Seine Macher überlegen allerdings derzeit, wie sie mit der beliebten Software Geld verdienen können.

Wie viele andere in der Branche, ist auch Nullsoft, Macher von Winamp, von der derzeitigen Internet-Flaute nicht verschont geblieben. Mit Werbebannern lässt sich nur noch wenig Geld verdienen und vor allem diese haben bisher die Entwicklung und kostenlose Bereitstellung von Winamp finanziert.

Die Rückkehr zu einer Bezahlversion wäre für Winamp nichts Neues. Der Winamp-Vater und Gründer von Nullsoft, Justin Frankel, hatte die ersten Versionen von Winamp noch gegen eine Shareware-Gebühr von 20 Dollar an den Mann und die Frau gebracht. Später hatte sich das Unternehmen aber für das (damals) lukrative Geschäft mit Werbebannern entschieden und seitdem Winamp kostenlos zum Download bereitgestellt. Das Geschäft lief so gut, dass AOL 1999 die Firma für 80 Millionen Dollar übernahm.

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