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Windows 8 - die offiziellen Systemvoraussetzungen

13.09.2011 | 23:05 Uhr |

Microsoft hat auf der Entwicklermesse BUILD in Anaheim (Kalifornien) verraten, was in einem Rechner stecken muss, um für Windows 8 geeignet zu sein.

Auf jedem Rechner, auf dem heute Windows 7 oder Windows Vista laufen, wird auch Windows 8 problelos laufen. Damit muss ein Rechner für Windows 8 folgende Voraussetzungen erfüllen:

* CPU mit 1Ghz oder höher
* 1 GB RAM (32-Bit) oder 2 GB RAM (64-Bit)
* 16 GB (32-Bit) oder 20 GB (64-Bit) verfügbarer Festplatten-Speicherplatz
* DirectX-9-Grafikkarte mit WDDM 1.0 oder höher

Für das neue Startmenü der Metro-Style-UI wird ein Bildschirm mit einer Mindestauflösung von 1024 x 768 Pixel benötigt. Ansonste lassen sich weder das neue Startmenü noch die darin "lebenden" neuen Metro-Style-Apps nutzen. Auf den betreffenden Geräten - meist ältere Netbooks mit niederiger Display-Auflösung - wird in Windows 8 dann nur der klassische Desktop angezeigt.

Windows 8 erscheint als erste Windows-Version überhaupt sowohl für die x86- als auch die ARM-Plattform. Alle bisher für die x86-Windows-Versionen entwickelten Win32-Applikationen laufen auch unter Windows 8. Damit sie auch auf Windows-8-Geräten mit ARM-CPUs lauffähig sind, müssen sie angepast werden.  Die für das neue Startmenü entwickelten Metro-Style-Apps   laufen dagegen automatisch auf beiden Plattformen.

Metro-Style-Apps gehen aufgrund der Architektur von Windows 8 schonend mit den verfügbaren Ressourcen um und belasten nicht die CPU, wenn sie gerade zwar geöffnet, aber nicht angezeigt werden. Dieses Verhalten der Apps ist ideal für Geräte (etwa Tablet-PCs) mit energieeffizienten ARM-CPUs, weil es für eine lange Laufzeit der Geräte sorgt.

Unterm Strich geht Windows 8 mit den zur Verfügung stehenden Ressourcen sparsamer um als Windows 7 und das in dieser Hinsicht nochmals verbesserte Windows 7 Service Pack 1. Auf der BUILD wurde dies am Beispiel zweier drei Jahre alter identischen Netbooks demonstriert, auf denen jeweils Windows 7 und Windows 8 liefen. Beim Modell mit Windows 8 lag die Speicherauslastung fast 50 Prozent unter der beim Windows-7-Modell. Außerdem hat Microsoft die Anzahl der systemrelevanten und daher immer laufenden Prozesse bei Windows 8 im Vergleich zur Vorgängerversion reduziert.

Für mehr Tempo unter Windows 8 soll auch die Nutzung der Hardware-Beschleunigung nutzen, die Microsoft erstmals im Internet Explorer 9 integrierte und in Windows 8 noch häufiger einsetzt. Das neue Startmenü und alle Metro-Style-Apps nutzen diese Hardwarebeschleunigung, um Inhalte schnell und mit geringer CPU-Auslastaung auf dem Display anzuzeigen.

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