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Wimax-Start in Heidelberg

24.08.2005 | 14:21 Uhr |

Schnipp schnapp - Kabel ab. So stellen sich die Macher von "Maxxtelekom" die Breitbandzukunft in Deutschland vor. Denn mittels des neuen Angebots sind Internet und -Telefonie unabhängig vom Festnetz möglich - dank der Funkübertragungstechnik Wimax.

Schnipp schnapp - Kabel ab. So stellen sich die Macher von " Maxxtelekom " die Breitbandzukunft in Deutschland vor. Denn mittels des neuen Angebots sind Internet und -Telefonie unabhängig vom Festnetz möglich - dank der Funkübertragungstechnik Wimax.

Heute ist in Heidelberg das nach Angaben des Betreibers Deutsche Breitband Dienste GmbH (DBD) zufolge deutschlandweit erste Funknetz auf Wimax-Basis an den Start gegangen. Weitere Gebiete in Deutschland sollen bis Ende des Jahres folgen.

DBD-Chef Fabio Zoffi: "Das ist der Startschuss in eine neue Ära der Telekommunikation! So wie vor über einem Jahrzehnt die Einführung des Mobilfunks der Sprachtelekommunikation neue Möglichkeiten und Freiheiten eingeräumt hat, so ermöglichen jetzt Wimax-Funknetze, dass nicht nur Sprache sondern auch Datenkommunikation via Internet immer und überall im Stadtgebiet verfügbar ist – und das unabhängig vom Festnetz. Damit wird in Deutschland zum ersten Mal die komplette Entbündelung vom Festnetz möglich."

Der Anschluss an das Funknetz soll problemlos vonstatten gehen. In der Regel genügt laut DBD eine kleine Box mit integriertem Funkmodem, die direkt an den PC angeschlossen wird. Ist kein direkter Funkkontakt gegeben, wird eine Außenantenne benötigt. Die Standardbandbreiten reichen von 1,5 bis 3,5 Mbit/s, bei individuellen Projektlösungen sind laut DBD bis zu 155 Mbit/s möglich. Die Internet-Telefonie soll ab dem vierten Quartal 2005 in das Angebotsspektrum aufgenommen werden.

Interessant wäre nun natürlich zu wissen, was Privatanwender für einen solchen Anschluss zahlen müssen. Diese Frage konnte uns die DBD auf Anfrage allerdings noch nicht beantworten. Details zu den Preisen sollen in den nächsten Wochen bekannt gegeben werden.

Mit seinem Produkt " DSLonair " bedient das Unternehmen zudem seit Anfang 2004 20 ländliche Gebiete, in denen aus wirtschaftlichen Gründen kein DSL angeboten wird.

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