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Wimax-Frequenzen werden versteigert

03.07.2006 | 15:49 Uhr |

Über 1000 Antragsteller wollen die funkgestützten schnellen Internetzugänge realisieren.

Seit Eröffnung des Zuteilungsverfahrens für Frequenzen im Bereich 3.400 bis 3.600 MHz für Anwendungen im Rahmen des Broadband Wireless Access (BWA) sind bei der Bundesnetzagentur 1221 Anträge für die Realisierung des drahtlosen Highspeed-Internetzuganges eingegangen. BWA ist der von der Bundesnetzagentur gewählte, allgemeine Begriff für Wimax (Worldwide Interoperability for Microwave Access). Da die Anträge die verfügbaren Frequenzen um ein Vielfaches übersteigen, hat sich die Bundesnetzagentur für ein Versteigerungsverfahren entschieden.

Mit den Frequenzzuteilungen wird eine Verpflichtung verbunden. Bis 2009 müssen die Betreiber 15 Prozent und bis 2011 25 Prozent der Gemeinden in der betreffenden Region versorgen. Mit dieser Maßnahme soll die Verbreitung von Breitbandanschlüssen vorangetrieben werden, insbesondere in bisher nicht versorgten Regionen.

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