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Wimax-Frequenzen: Versteigerung brachte 56 Millionen Euro

15.12.2006 | 14:58 Uhr |

Die Versteigerung der Frequenzen für den breitbandigen, drahtlosen Netzzugang ist am Freitag zu Ende gegangen. Die Versteigerung brachte insgesamt 56 Millionen Euro.

Die am Dienstag begonnene Versteigerung der Frequenzen für den breitbandigen, drahtlosen Netzzugang, die auch für Wimax zum Einsatz kommen werden ( wir berichteten ), ist am Freitagvormittag beendet worden. Laut Angaben der Bundesnetzagentur brachte die Versteigerung eine Gesamtergebnis in Höhe von 56 Millionen Euro.

In jeder Region der Bundesrepublik Deutschland haben insgesamt drei Unternehmen einen Zuschlag bekommen. In den Regionen Oberpfalz sowie Ober- und Niederbayern waren es vier Unternehmen.

Matthias Kurth, Präsident der Bundesnetzagentur , forderte nach Abschluss der Versteigerung alle Städte und Landkreise, die sich in der Vergangenheit über eine mangelhafte Breitbandversorgung beklagt hatten, auf, auf die neuen Anbieter zuzugehen und deren Investionspläne beispielsweise bei der Standortsuche für Antennen aktiv zu unterstützen.

"Das Ergebnis der Auktion ist auch ein Beweis für die Attraktivität und Offenheit des deutschen Telekommunikationsmarkts", sagte Kurth und kündigte an: "Wir werden mit den gesammelten Erfahrungen im kommenden Jahr auch die Vergabe des UMTS Erweiterungsbandes angehen und die konkreten Vergabebedingungen erarbeiten."

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