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Willamette ohne Rambus?

Einem firmeninternen Papier zufolge will Intel einen zweiten Chipsatz für seinen kommenden Pentium-IV-Prozessor - Codename "Willamette" - entwickeln. Dieser soll 133 MHz schnelles SDRAM und DDR-SDRAM anstelle des umstrittenen Rambus unterstützen.

Intel glaubt offenbar selbst nicht mehr daran, dass das viel gepriesene Rambus-DRAM (siehe Glossar) alle anderen Speichertypen aussticht. Dafür spricht ein firmeninternes Papier, in dem die Rede von einem neuen Chipsatz für den Pentium IV namens "Armador" ist, der 133 MHz schnelles SDRAM und DDR-SDRAM (siehe Glossar) unterstützen soll.

Bislang hatte es offiziell geheißen, der Pentium-IV-Prozessor - besser bekannt unter seinem Codenamen "Willamette" - werde ausschließlich mit Rambus-Speicher laufen. Der für den Willamette vorgesehene Chipsatz ("Tehama") sei speziell für Rambus optimiert.

Rambus hatte in den vergangenen Monaten immer wieder für negative Schlagzeilen gesorgt. Experten sind davon überzeugt, dass der teure Speicher nur unwesentlich schneller als herkömmliches SDRAM ist.(PC-WELT, 07.04.2000, ms/ sp)

Rambus im Aufwärtstrend (PC-WELT Online, 1.3.2000)

Test: Rambus-Speicher ist Verschwendung (PC-WELT Online, 11.1.2000)

Rambus-DRAM auf dem Vormarsch (PC-WELT Online, 14.12.99)

Rambus langsamer als DDR (PC-WELT Online, 29.11.99)

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