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Willamette heißt Pentium 4

28.06.2000 | 21:06 Uhr |

Pentium-Tradition fortgesetzt

Unter dem Codename "Willamette" hat Intel im Februar den Pentium-III-Nachfolger vorgestellt. Heute hat Intel ihm seinen endgültigen Namen gegeben: Der Neue heißt - na klar: Pentium 4.

Neben höheren internen Taktraten - bei 1,4 GHz soll es losgehen - will Intel auch den Systembus der CPU beschleunigen.

Ähnlich wie bei AGP 4x wird die Busfrequenz von 100 MHz intern verdoppelt und sowohl die steigende als auch die fallende Flanke zur Datenübertragung genutzt. Das ergibt nominell 400 MHz, was einer maximale Transferrate zwischen CPU und Chipsatz von 3,2 GB/s entspricht - dreimal so hoch wie beim Pentium III. Mit einem ähnlichen Trick verdoppelt Intel die Taktgeschwindigkeit der beiden Integer-Rechenwerke.

Der L2-Cache, zunächst 256, später auch 512 KB groß ist, arbeitet mit vollem CPU-Takt. Der für den Pentium IV konzipierte Tehama-Chipsatz unterstützt ausschließlich Rambus-Speicher.

Die Markteinführung der Sockel-423-CPU soll im Oktober erfolgen.

(PC-WELT, 28.06.2000, ms)

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