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Wie sicher ist Apples iMessage-Dienst?

20.10.2013 | 14:08 Uhr |

Das Sicherheitsunternehmen Quarkslab behauptet, dass Apple-Mitarbeiter Zugriff auf iMessage-Nachrichten erlangen können. Apple hält dagegen und preist die Sicherheit seines Dienstes an.

Wer Nachrichten von seinem Smartphone verschickt, möchte in aller Regel auch, dass nur der Adressat den Text der Botschaft einsehen kann. Da das Thema Verschlüsselung in den letzten Wochen und Monaten erheblich an Bedeutung gewonnen hat, stellt sich nun natürlich auch die Frage, wie zuverlässig Apples Dienst iMessage wirklich ist. Während Apple den Service als sicher anpreist, mehren sich nun die Zweifel an der verwendeten Verschlüsselung.

Französische Forscher des Sicherheitsunternehmens Quarkslab behaupten, dass Mitarbeiter von Apple die Nachrichten in iMessage mitlesen können. Der iPhone-Hersteller sei in der Lage, die Botschaften von den eigenen Servern abzugreifen. Apple hingegen bleibt bei der Aussage, dass alle Nachrichten verschlüsselt seien und die eigenen Mitarbeiter diese nicht wieder entschlüsseln könnten.

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Laut Apple handle es sich um eine End-to-End-Verschüsselung. Die Nachrichten können also nur vom dafür vorgesehenen Adressaten geöffnet werden. Quarkslab hingegen geht davon aus, dass Apple sich mit einem sogenannten Man-in-the-middle-Angriff durchaus zwischen diese Stellen schalten kann.

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