Widerstand

Piraten-Partei macht gegen Acta mobil

Montag den 30.01.2012 um 19:46 Uhr

von Michael Söldner

© piratenpartei.de
Die Piraten-Partei ruft in Deutschland am 11. Februar zu Demonstrationen gegen das Acta Handelsabkommen auf, durch das Internetnutzern ernsthafte Einschränkungen drohen könnten.
Durch das Anti-Counterfeiting Trade Agreement ( Acta ) könnten Internetnutzern in Europa Netzsperren und Zensur drohen. Aus diesem Grund formiert sich langsam Widerstand gegen das Handelsabkommen. In Polen fanden bereits Demonstrationen statt, am 11. Februar soll es auch in Deutschland Protestmärsche gegen Acta geben.

Die von mehreren europäischen Piraten-Parteien betriebene Initiative Stopp Acta soll den Widerstand gegen das Handelsabkommen schüren, auch die deutsche Piraten-Partei  beteiligt sich und ruft per Twitter zur Teilnahme an den Demonstrationen auf. In welchen Städten gegen Acta protestiert werden soll, steht noch nicht fest. Derzeit seien mehrere Großstädte wie Düsseldorf, Berlin oder München im Gespräch.

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Montag den 30.01.2012 um 19:46 Uhr

von Michael Söldner

Kommentieren Kommentare zu diesem Artikel (2)
  • CrashOverright 09:54 | 01.02.2012

    Anti Acta

    Moin Moin liebe Redaktion,

    ich habe gerade auf weeyoo.de ( http://www.weeyoo.de/acta-die-wahre-bedrohung-fur-das-freie-internet/ ) über dieses Sorgen erregendes Thema gelesen und bin sehr erstaunt, dass es jetzt erst langsam ans Licht kommt.

    Auf den oben genannten Portal wird aufgelistet, was uns dann erwartet, wenn ACTA durchgesetzt wird. Und ich muss sagen, das wir für unsere Rechte aufstehen müssen und nicht einfach nur anonym surfen.

    CrashOverright

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  • Hinterwäldler 10:22 | 31.01.2012

    Widerstand gegen ACTA

    Guten Morgen liebe Redaktion.

    Habt ihr schon ausgeschlafen? Der Widerstand läuft bereits seit Wochen und was tut ihr? Ihr stellt fest.... und empfehlt anonym zu surfen. Selbst Sempervideo.de hat in https://www.youtube.com/watch?v=cRwhvL4d8Uo schon zum Widerstand aufgerufen.

    Können wir von euch eine eindeutige Positionierung erwarten, denn immerhin wird das Thema Internet von euch und nicht von Springers Welt oder dem ND besetzt? Selbst in der Süddeutschen wird heute festgestellt: Keinem ist bewusst was ACTA bedeutet Daran habt ihr einen sehr großen Anteil. Die Leser von Print- und Online-Ausgaben erwarten von euch Fachjournalisten Aufklärung darüber, was ACTA bedeutet und welche Folgen es für jeden einzelnen User hat.

    Oder wollt ihr als Fachzeitschrift abwarten und neutrale Beobachter sein. Gegebenenfalls könnt ihr euch dann schadlos auf die Seite der Sieger stellen und den Lesern erzählen, das ihr es schon immer gewusst habt und diesen Ausgang nehmen musste.

    Der hinterwäldler

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