Wi-Fi-Daten
Google wegen StreetView-Lauschangriff verklagt
Neben Bildern von Straßenzügen hat Google bei der Erstellung des Dienstes StreetView auch Daten öffentlicher Wi-Fi-Netze aufgenommen. Dafür könnten dem Suchmaschinen-Riesen nun rechtliche Folgen drohen.
Vor wenigen Monaten hatten zahlreiche US-Bürger eine Sammelklage gegen Google eingereicht. Der Grund: Bei seinen Foto-Touren durch Großstädte hatte der Suchmaschinen-Betreiber nicht nur Bilder von Straßenzügen aufgenommen, sondern auch Daten aus öffentlichen Wi-Fi-Netzen ausgespäht. Nachdem Google die Anschuldigungen zuerst abstritt, folgte schließlich das Geständnis, versehentlich Daten aus Hotspots mitgeloggt zu haben. Seit Bekanntwerden des Schnitzers, achtet das Unternehmen mit seinen StreetView-Kamerawagen peinlichst darauf, nur noch Fotos aufzunehmen.
Aufmerksam auf Googles Lauschangriff wurde die Öffentlichkeit erstmals im vergangenen Jahr. Deutsche Datenschützer waren auf den Umstand gestoßen, dass der Suchmaschinen-Riese für StreetView nicht nur Panorama-Aufnahmen macht, sondern auch Ortungsdaten für seinen Firmen-Service sammelt. In über 30 Ländern wurden so rund 600 MegaByte zusammengetragen, unter denen sich Login-Namen, Passwörter und persönliche Daten von Nutzern öffentlicher Wi-Fi-Netze fanden.
Aufmerksam auf Googles Lauschangriff wurde die Öffentlichkeit erstmals im vergangenen Jahr. Deutsche Datenschützer waren auf den Umstand gestoßen, dass der Suchmaschinen-Riese für StreetView nicht nur Panorama-Aufnahmen macht, sondern auch Ortungsdaten für seinen Firmen-Service sammelt. In über 30 Ländern wurden so rund 600 MegaByte zusammengetragen, unter denen sich Login-Namen, Passwörter und persönliche Daten von Nutzern öffentlicher Wi-Fi-Netze fanden.
Google entschuldigte sich mehrmals für dieses Vorgehen und versprach, alle gesammelten Daten umgehend zu löschen. Frankreich verklagte Google sogar über eine Strafsumme von 100.000 Euro. In den USA reichten mehrere Betroffene eine Sammelklage ein, die vor einem Gericht in Kalifornien verhandelt wird.
Google versuchte anfänglich, einen Prozess zu vermeiden, indem der Konzern behauptete, die Daten könnten von jedem gespeichert werden. Der verantwortliche Richter James Ware wies den Antrag jedoch zurück und betonte, dass ein offenes Netzwerk nicht gleichzeitig öffentlich sei. Welche rechtlichen Folgen Google aufgrund des Verstoßes drohen, ist bislang noch unklar.
15 mysteriöse Funde in Google Street View & Google Earth
In Aberdeen (Schottland) sichteten die Google-Street-View-Kameras mehr als ein Mal einen Mann mit Pferdekopf-Maske. Seltsamerweise entfernte Google die Bilder vom Pferdekopf-Mann kurze Zeit nachdem User sie entdeckt hat. Geblieben ist nur dieses Foto , das den Mann zeigt, wie er sich gerade die Maske aufsetzt. Wer dieser Mann ist, bleibt bis heute ein Geheimnis.
Über einer italienischen Stadt fingen die Google-Street-View-Kameras eine seltsam geformte Wolke auf - oder handelt es sich um Rauch? Bisher ist unklar, um es sich um eine Verschmutzung des Objektivs oder eine Spiegelung handelt. Oder etwa doch ein Rauch-Monster?
Findige User von Google Earth entdeckten im Sommer 2010 im Atlantischen Ozean in der Nähe von Long Beach (New York) diese Aufnahme, die ein unter Wasser befindliches Flugzeug zu zeigen scheint. Kurze Zeit später aktualisierte Google die Aufnahmen von diesem Bereich und das Flugzeug verschwand ...
In der Schweiz machten die Google-Street-View-Kameras dieses seltsame Bild über einem See in Quarten. Die Gestalt erinnert an zwei in Roben gekleidete Personen. Im Netz wurde sogar darüber spekuliert, es könnte sich um Jesus selbst handeln...
Und noch eine angebliche Sichtung von Jesus: Dieses Mal auf einem Feld in Ungarn, welches in Google Earth in Frühjahr 2010 entdeckt wurde. Google aktualisierte das Bildmaterial kurz nach der "Jesus-Sichtung" .
Anfang 2010 wurde dieses Bild in Google Street View gesichtet: Ein Ufo über der britischen Stadt West Bromwich? Oder machte sich da gerade ein Google-Techniker an der Kamera zu schaffen?
Okay - man muss ganz lange und ganz genau hinschauen, bis man ein Objekt im Wasser sieht, das wie eine riesige Krake auszuschauen scheint. Die seltsame Kreatur wurde in Google Earth vor der Küste von Delray Beach (Fort Lauderdale) gesichtet. Monster oder nicht? Schauen Sie selbst...
Ist auf diesem Bild bzw. hier auf Google Maps etwa Atlantis zu sehen? Google Earth-Nutzer machten die Entdeckung einige hundert Kilometer westlich von Afrika. Das Rechteck ist groß und befindet sich an einer der Stellen, an denen vermutet wird, dass um 9000 vor Christus Atlantis versank. Kurz nach der Entdeckung gab Google aber Entwarnung: Laut Google entstand das Rechteck auf dem Meeresgrund durch ein Forschungsschiff, das Messungen durchführte.
Sind auf dieser Aufnahme auf Google Street View in Großbritannien siamesische Zwillinge zu sehen? Machen die Männer gleichzeitig mehrere Fenster sauber? Wahrscheinlich handelt es sich aber natürlich um einen Kamera-Defekt...
Für Entsetzen sorgte August 2010 dieses Bild in Großbritannien: Es hatte den Anschein, als habe die Google Street View-Kamera die Leiche eines Mädchen gleich aus mehreren Perspektiven gefilmt. Später stellte sich heraus, dass das Mädchen einfach nur einen Streich spielen wollte. Google entfernte die Nahaufnahmen des Mädchens. Nur diese Aufnahme blieb in Google Street View...
Es gibt Menschen, die machen verrückte Dinge, wenn sie wissen, wann und wo ein Google-Street-View-Fahrzeug vorbei fahren wird. Dieser Mann aus Mannheim ließ sich nackt in seinem Kofferraum filmen. Und der Hund stellte sich tot... Google hat die Aufnahme derweil aus Google Street View entfernt . Dort heißt es: Das Bild werde derzeit überarbeitet und stehe demnächst wieder zur Verfügung.
Diese Szene sichteten Google-Earth-Nutzer über Utah: Ist auf dem Bild etwa eine Cruise Missle zu sehen? Bisher wollte und konnte niemand bestätigen, ob es sich um eine Rakete handelt. Es könnte sich, so wird auch spekuliert, um ein Flugzeug mit Tragflächen in dunkler Farbe handeln.
Hat hier ein Dieb ein Flugzeug auf einem Spielplatz versteckt? Oder wieso fliegt ein so großes Flugzeug so tief über Bushwick, einem Vorort von New York. Die Aufnahme findet sich sowohl in Google Earth als auch hier auf Google Maps . Das Flugzeug befindet sich zum Zeitpunkt der Aufnahme exakt über einen Kinderspielplatz. Die Aufnahme wurde am 18. Juni 2010 gemacht - die Aufnahmen von Google Street View stammen allerdings von 2009. Die Auflösung: Es handelt sich tatsächlich um ein niedrig fliegendes Flugzeug und die Regenbogen-Farben sind wahrscheinlich entstanden, weil das Flugzeug schneller flog, als der Satellit die Aufnahmen knipsen konnte.
Mit Google Earth und Google Maps kann jeder Anwender selbst Spion am PC werden. Ein User entdeckte beispielsweise dieses geheime Gebäude im Dschungel von Burma . Der Knackpunkt: Keiner weiß, wozu dieses Gebäude eigentlich dient. Eventuell wird hier ein geheimes Atom-Projekt durchgeführt.
Diesen Schnappschuss machte ein Google-Street-View-Fahrzeug in Sydney: Ist hier ein im Himmel fliegendes UFO zu sehen? Oder handelt es sich um eine Lichtspiegelung? Die Wahrheit ist irgendwo da draußen....


