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WhatsApp - iranische Behörde will Verbot

02.05.2014 | 13:54 Uhr |

Der Leiter der Behörde für Internetkriminalität Abolsamad Chorramabadi findet deutliche Worte, warum WhatsApp in seinem Land verboten werden soll.

Wie die Tagesschau berichtet , will die Zensurbehörde im Iran WhatsApp verbieten. Die Regierung des Iran sei aber gegen dieses Verbot, soll der Kommunikationsminister der staatlichen Nachrichtenagentur IRNA gesagt haben. Der Leiter der Behörde für Internetkriminalität gab als Begründung für das Verbot von WhatsApp die Übernahme durch Facebook an. Genauer gesagt nannte er als Grund, dass der Facebook-Gründer Mark Zuckerberg ein - es folgt ein Zitat - "amerikanischer Zionist" sei.

Die Regierung unter Präsident Hass Rohani spricht sich gegen die Internetzensur aus. Im Iran, berichtet die Tagesschau weiter, werten starke islamische Stimmen Facebook und Twitter aber als Spionageapparate der USA und bezichtigen Mitglieder der Sünde.

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