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Wettbewerbszentrale: Zunahme von Beschwerden über Rechtsverstöße im Netz

11.05.2004 | 16:21 Uhr |

Massive Zunahme von Beschwerden über Rechtsverstöße im Internet - zu diesem Fazit kommt die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. in ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2003. So hat die Organisation im abgelaufenen Kalenderjahr 3.247 Fälle ausgemacht, in denen Handels- & Dienstleistungsangebote im Internet nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen.

Massive Zunahme von Beschwerden über Rechtsverstöße im Internet - zu diesem Fazit kommt die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V. in ihrem Tätigkeitsbericht für das Jahr 2003. So hat die Organisation im abgelaufenen Kalenderjahr 3.247 Fälle ausgemacht, in denen Handels- & Dienstleistungsangebote im Internet nicht den gesetzlichen Vorgaben entsprachen.

Mit verantwortlich für oben genannte Entwicklung sei die "ständig wachsende Beliebtheit" von Auktionsplattformen. "Wir haben festgestellt, dass sich viele gewerbliche Anbieter im Internet nicht als solche zu erkennen geben. Sie treten vielmehr als private Anbieter auf", so Dr. Reiner Münker, geschäftsführendes Präsidiumsmitglied der Wettbewerbszentrale.

Ausführungen der Wettbewerbszentrale zufolge geben viele dieser Anbieter weder Namen noch Anschrift im Internet an. Gesetzlich Rechte der Verbraucher sollen dadurch verkürzt oder sogar "ganz verschweigen" werden.

Insgesamt hat die Zentrale zur Bekämpfung unlauteren Wettbewerbs e. V 18.807 Beschwerdefälle im Jahr 2003 bearbeitet. Der Löwenanteil - etwa 45 Prozent der Beschwerden - gehören in den Bereich Verstoß gegen die guten Sitten im Wettbewerb. Das beinhaltet Verstöße in Zusammenhang mit Gewinnspielen, vergleichende Werbung, Ordnungsvorschriften, belästigende Werbung sowie Informationspflichten.

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