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Wettbewerbsverstoß: Japans FTC droht mit Vorgehen gegen Intel

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, hat die FTC Intel in Verdacht, Kunden Vergünstigungen und Provisionen angeboten zu haben, wenn sie Mikroprozessoren nicht von Wettbewerbern kauften.

Die japanische Wettbewerbsbehörde FTC (Fair Trade Commission) droht einem Bericht zufolge gegen die japanische Tochter von Intel wegen Verstoßes gegen die nationalen Vorschriften vorzugehen.

Wie die Nachrichtenagentur Kyodo berichtete, hat die FTC Intel in Verdacht, Kunden Vergünstigungen und Provisionen angeboten zu haben, wenn sie Mikroprozessoren nicht von Wettbewerbern kauften. Dies verstößt gegen das Anti-Monopol-Gesetz.

Ein Sprecher der Wettbewerbsbehörde bestätigt der Nachrichtenagentur XFN-Asia nur, dass eine Warnung an den weltweit größten Chiphersteller herausgegangen sei. Er konnte sich nicht weiter dazu äußern, was genau die Warnung beinhaltet.

Intel-Prozessoren (CPUs) sind der Zeitung zufolge in mehr als 80 Prozent der in Japan hergestellten PCs eingebaut. Dabei beruft sich Kyodo auf amtliche Stellen.

Japanische Behörde leitet Untersuchung gegen Microsoft ein (PC-WELT Online, 26.02.2004)

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