Wertermittlung

Wiederverkäufer nutzen BFL-IT-Index

Dienstag den 16.09.2008 um 13:33 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

Die BFL bietet auf der Basis ihres BFL-IT-INDEX verschiedene kostenlose Online-Tools wie den "IT Index Preis-Kalkulator" oder "Portfolio Direkt" an, mit denen Unternehmen bis zu einem gewissen Grad den aktuellen Zeitwert ihrer EDV-Ausstattung ermitteln können. Diese Tools sind mittlerweile auch für Wiederverkäufer interessant geworden.
Mittlerweile orientieren sich auch viele Wiederverkäufer und Remarketing-Spezialisten an den durchschnittlichen Marktpreisen des BFL-IT-INDEX , wie Christian Hammamy, Leiter und Mitbegründer des IT INDEX innerhalb der BFL Leasing GmbH betont: „Die langjährige Kontinuität der 'IT Schwacke-Liste' am Markt schafft vor allem im Projektgeschäft für den Verkäufer und den Endkunden mehr Transparenz und Planungssicherheit im Handel mit gebrauchter IT.“

Die Firma Ergotrade aus Hallbergmoos geht noch einen Schritt weiter und nutzt den BFL-IT-INDEX als Preisindikator für Abrechnungsmodelle bei gebrauchter IT Hardware. Das Erlösmodell von Ergotrade sieht folgendermaßen aus:

Ergotrade vermarktet die für den Wiedereinsatz vorbereiteten und zum Verkauf geeigneten Geräte nach dem "best price concept", demnach werden keine "gemischten Lots" an Broker weitergereicht, sondern über die spezialisierten Vertriebsabteilungen die Geräte in die jeweils am besten geeigneten Kanäle und Märkte verkauft. Zum Beispiel werden Geräte, die jünger als drei Jahre sind, überwiegend in Deutschland über Endkundenvertrieb und Online-Marktportale abgewickelt, während drei bis vier Jahre alte Geräte überwiegend in Ladengeschäfte und an Händler in Deutschland und dem EU-Ausland gehen. Geräte, die älter als fünf Jahre sind, werden in Containern nach Afrika und in den nahen Osten exportiert, wie Maximilian Winter, Vorstand der Ergotrade AG, erläutert.

Hintergrund: Der BFL-IT-INDEX informiert monatlich über die aktuellen Marktpreise für gebrauchte und neue IT-Hardware. Jeder Interessierte kann somit sowohl den gegenwärtigen als auch den künftigen Restwert seiner EDV selbst ermitteln (eine kostenpflichtige individuelle Wertermittlung des gesamten EDV-Bestandes eines Unternehmens durch die BFL ist ebenfalls möglich. Der Preis der Bestandsbewertung orientiert sich in diesem Fall an der Anzahl der Geräte). Privatanwender können diese online zur Verfügung gestellten Wertermittlungstools zwar auch kostenlos nutzen, deren Aussagekraft ist jedoch für diese Zielgruppe etwas eingeschränkt, weil wesentliche Kostenmerkmale wie beispielsweise die Grafik- und Soundkarte, eventuell vorhandene TV-Tuner und Kartenlesegeräte sowie spezielle Schnittstellen wie HDMI oder Firewire nicht erfasst werden.

Dienstag den 16.09.2008 um 13:33 Uhr

von Hans-Christian Dirscherl

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