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Wer verdient 77.000 Euro im Jahr?

10.07.2013 | 15:15 Uhr |

IT-Projektleiter sind mit 77.000 Euro die Spitzenverdiener unter den Fachkräften. Wer Einblick in IT-Gehälter bekommen will, sollte sich an der großen Gehaltsstudie beteiligen. Noch bis 31. August können Unternehmen wie Mitarbeiter den Online-Fragebogen ausfüllen.

Die Frage nach dem eigenen Marktwert ist eine der kniffligsten im ganzen Bewerbungsprozess. Viele Unternehmen fordern Bewerber schon in der Stellenanzeige dazu auf, ihre Gehaltsvorstellung zu nennen. Fällt diese zu hoch aus, stellt sich ein Kandidat oft selbst ins Abseits. Personalverantwortliche wie der Atos-Recruiting-Chef Jörg Bolender warnen aber auch davor, zu tief zu stapeln.

Aber auch eine zu niedrige Gehaltsforderung ist problematisch, wie der Fall eines IT-Beraters zeigt. Der Berater hat nach sechs Jahren den Arbeitgeber und die Branche gewechselt und sich beim Gehaltswunsch am gültigen Tarifvertrag der Branche orientiert. Nach kurzer Zeit im neuen Job musste er feststellen, dass das Gehaltniveau in der Firma rund 15 bis 30 Prozent höher liegt, und ist entsprechend verärgert.
Umso wichtiger ist es, sich vor einem Jobwechsel genau über die üblichen Gehälter in den Branchen zu informieren. Einen guten Einblick liefert etwa die jährliche Gehaltsstudie von Personalmarkt und unserer Schwesterpublikation COMPUTERWOCHE , die im Herbst veröffentlicht wird. Bis zum 31. August können Arbeitgeber, aber auch Einzelpersonen an der Online-Befragung teilnehmen.

Die Ergebnisse der Umfrage erscheinen im Herbst als umfangreiche Studie. Dargestellt wird die Vergütung nach Funktion, Firmengröße, Positionsebene bzw. Personalverantwortung. Neben dem Gesamtgehalt werden das Grundgehalt, die fixen und variablen Anteile der Vergütung sowie sämtliche Nebenleistungen ausgewiesen.
Unternehmen, die mehr als zehn Datensätze oder (bei kleineren Unternehmen) die Daten der Hälfte ihrer Mitarbeiter melden, bekommen die Studie zum Teilnehmerpreis in Höhe von 239 (statt 599 Euro). Sie erhalten darüber hinaus einen grafischen Vergleich ihres eigenen Vergütungsniveaus zu dem des Marktes. Dieser direkte und individuelle Marktvergleich zeigt auf einen Blick Stärken und Schwächen der eigenen Vergütungspraxis auf. Einzelpersonen erfahren unmittelbar nach Eingabe ihrer Daten, wie sie beim Gehalt gegenüber Kollegen mit ähnlicher Jobbeschreibung und vergleichbaren Qualifikationen abschneiden.


 

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