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Wer schützt Androiden vor Banking-Malware?

08.05.2013 | 16:16 Uhr |

In einem Kurztest hat das Magdeburger AV-Test Institut 11 Schutzlösungen für Android daraufhin überprüft, ob sie aktuelle Banking-Malware erkennen. Immerhin fünf Sicherheits-Apps haben alle Schädlinge erkannt.

Die Programmierer mobiler Malware schießen sich immer mehr auf das Online-Banking ein. Insbesondere Smartphones mit Googles Betriebssystem Android sind im Visier der Schädlinge. AV-Test in Magdeburg hat deshalb einige recht aktuelle Banking-Trojaner an 11 Security-Apps verfüttert. Zusätzlich haben die Tester überprüft, wie gut die Google App Verification, die in Android 4.2 enthalten ist, solche Schädlinge aussortiert.

Immerhin fünf der getesteten Apps haben alle 11 schädlichen Programme erkannt: Antiy AVL, ESET, F-Secure, Lookout und McAfee. AhnLab hat acht Banking-Trojaner gefunden, Comodo, Sophos und Googles App Verification haben zumindest noch sieben Schädlinge identifiziert. Die Security-Apps von Symantec, Spamfighter und AegisLab haben hingegen mehr als die Hälfte der Malware-Varianten durchgelassen.

Der beste Schutz vor schädlichen Apps ist nur Programme aus dem Google Play Store zuzulassen. Das ist auch die Android-Voreinstellung, die Sie nicht ändern sollten – schon gar nicht auf Grund einer Mail oder SMS, die sie erhalten. Denn mit dieser Masche arbeiten die Online-Kriminellen sehr gerne.

Sie versenden Mitteilungen, in denen sie etwa dazu auffordern für das Online-Banking ein Sicherheitszertifikat zu installieren. Sie locken potenzielle Opfer auf eine Seite, die erklärt, wie man Apps aus fremden Quellen installiert. Nur so kommen die Schädlinge auf das Smartphone. Zwar tauchen hin und wieder auch Schädlinge in Google Play auf, die werden jedoch meist recht schnell wieder daraus entfernt.

Wie sich Schutzprogramme für Android in einem ausführlichen Test schlagen, lesen Sie in unserem Testbericht .

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