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Wenn der Qaz-Wurm wiederkommt

21.09.2000 | 10:09 Uhr |

Viele Computerbenutzer haben Schwierigkeiten damit, den Qaz-Wurm endgültig von ihrem System zu endfernen. Wie von Geisterhand taucht der lästige Trojaner immer wieder auf. Die Ursache dafür liegt in seinen Netzwerkfähigkeiten und seiner Eigenart, manchmal längere Zeit inaktiv zu bleiben.

Viele Computerbenutzer haben Schwierigkeiten damit, den Qaz-Wurm entgültig von ihrem System zu entfernen. Wie von Geisterhand taucht der lästige Trojaner immer wieder auf. Die Ursache dafür liegt in seinen Netzwerkfähigkeiten und seiner Eigenart, manchmal längere Zeit inaktiv zu bleiben.

Der Qaz-Wurm verbreitet sich aktiv ausschließlich über Netzwerke. Wenn er von einem allein stehenden Rechner einmal entfernt worden ist, kann er ohne Zutun eines Benutzers nicht mehr auftauchen. Sind allerdings Netzwerkcomputer vorhanden, nutzt er die nächste Gelegenheit, sich auch bei diesen einzuschleichen: Er ersetzt dort die Datei Notepad.exe mit seiner eigenen Datei. Doch erst, wenn auf den so infizierten Rechnern Notepad zum nächsten Mal aufgerufen wird, trägt er sich auch dort in die Registry ein und wird aktiv. In der Zwischenzeit ist er nur durch die ungewöhnliche Größe der Notepad.exe zu erkennen: 120.320 Bytes statt 56 KB.

Um zu verhindern, dass Qaz sich wieder und wieder bei Ihnen einnistet, überprüfen Sie, welche Laufwerksfreigaben Sie für das Netzwerk gesetzt haben. Das Laufwerk, auf dem sich Ihre Windows-Installation befindet (zumeist C:/) sollten Sie für den Netzwerkzugriff sperren. Wenn es aus arbeitstechnischen Gründen doch verfügbar sein muss, heben Sie die Sperre wieder auf, wenn sie jeden Rechner des Netzwerkes überprüft haben oder richten Sie ein Passwort für den Zugriff ein. (PC-WELT, 14.09.2000, am/ meh)

Qaz-Wurm tarnt sich als Notepad (PC-WELT Online, 13.9.2000)

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