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Weniger CDs verkauft - US-Musikindustrie jammert

07.01.2003 | 10:27 Uhr |

In den USA wurden laut Nielsen SoundScan bis zum 22. Dezember nur noch 624,2 Millionen Audio-CDs - diese machen 94 Prozent der gesamten Musikverkäufe aus - verkauft, das sind 9,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem 688,2 Millionen Silberscheiben über den Ladentisch gingen. Schuld an der Misere sind eine ganze Reihe von Faktoren.

In den USA wurden laut Nielsen SoundScan bis zum 22. Dezember nur noch 624,2 Millionen Audio-CDs - diese machen 94 Prozent der gesamten Musikverkäufe aus - verkauft, das sind 9,3 Prozent weniger als im Vergleichszeitraum des Vorjahres, in dem 688,2 Millionen Silberscheiben über den Ladentisch gingen, wie unsere Schwesterpublikation Computerwoche berichtet.

Schuld an der Misere sind eine ganze Reihe von Faktoren - neben den von der Plattenindustrie besonders gern vermaledeiten Online-Tauschbörsen vor allem die generelle Kaufzurückhaltung der Verbraucher, steigende Konkurrenz durch DVDs und Videospiele und last, but not least auch schlicht ein Mangel an Hit-Scheiben.

Als einzige Musikrichtung zulegen konnte übrigens Country mit einem Plus von elf Prozent; am heftigsten abwärts ging es laut Soundscan mit minus 42 Prozent für New-Age-Gedudel.

Bereits 2001 waren zum ersten Mal seit mehr als zehn Jahren 2,8 Prozent weniger Alben verkauft worden als im Vorjahr. Auch international meldete die International Federation of the Phonographic Industry den ersten Rückgang überhaupt für den weltweiten Musikhandel. Zahlen für 2002 hat der Branchenverband noch nicht vorgelegt.

Raubkopien: Musikindustrie hat weiter den Blues (PC-WELT Online, 17.12.2002)

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