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Weltweit vier Milliarden Handybesitzer bis zum Jahr 2011

In Westeuropa hat die Penetrationsrate der genutzten Mobiltelefone bereits die Marke von 100 Prozent erreicht, wobei sie in einigen europäischen Ländern sogar schon überschritten wurde. Das würde theoretisch bedeuten, dass jeder Westeuropäer mindestens ein Handy besitzt. Dass sich dieser Trend auch weltweit in den nächsten Jahren weiter fortsetzen wird, daran zweifelt heutzutage wohl niemand mehr ernsthaft. Einer Studie des Marktforschungsinstituts Portio Research zufolge, wird bis zum Jahr 2009 die Hälfte der Weltbevölkerung das Handy zur mobilen Kommunikation nutzen. Bis zum Jahr 2011 soll die Zahl der Mobilfunknutzer sogar noch einmal auf 3,96 Milliarden ansteigen.



Während zur Zeit die größten Wachstumsraten vom afrikanischen Kontinent gemeldet werden, wird in Zukunft vor allem die asiatisch-pazifische Region der Wachstumsmotor sein. Bereits für 2009 wird prognostiziert, dass etwa die Hälfte der weltweiten Mobilfunknutzer aus dieser Region stammt. China und Indien, die weltweit größten Märkte, werden allein über 1,067 Milliarden Handybesitzer verfügen.
Ein positives Bild malt die Studie insbesondere für 3G Mobiltelefone, die in diesem Zeitraum eine Penetrationsrate von 50 Prozent in den USA und Westeuropa erreichen werden. Ihr Verbreitungsgrad dürfte dabei sogar höher liegen, als der in der asiatisch-pazifischen Region.

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