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Google-Gründer fliegt ins All

12.06.2008 | 15:03 Uhr |

Google Earth aus der Weltraumperspektive und Google Sky bieten für Nutzer die Möglichkeit, am PC ins Weltall zu "fliegen". Dem Google-Gründer Sergey Brin scheint das nicht zu genügen - so möchte der Hobby-Astronaut nun selbst in die Raumfähre steigen.

Offensichtlich ist Google Sky dem Gründer von Google Sergey Brin nicht mehr genug - nun hat Brin
sich als erster für fünf Millionen US-Dollar einen von insgesamt sechs Plätzen in der bevorstehenden Weltraummission Soyuz gesichert. Das Unternehmen schickt Privatpersonen für hohe Geldsummen ins Weltall. "Ich glaube sehr an die Erschließung und kommerzielle Entwicklung der Weltraumgrenzen, und ich freue mich ins Weltall zu fliegen", gibt Brin zu verstehen. "Der Orbital Mission Explorers Circle erlaubt es mir, ein Investment zu tätigen und gleichzeitig an künftigen Raumfahrten teilzunehmen."

Sergey Brin ist allerdings nicht der erste Freizeit-Astronaut. Bereits 2001 schickte das Unternehmen Space Adventures den US-amerikanischen Unternehmer, Multimillionär und Abenteurer Dennis Tito ins All - gefolgt von Mark Shuttleworth, Greg Olsen, Anousheh Ansari und Charles Simonyi. Selbst eine Reise zur internationalen Weltraumstation ISS soll bald für Privatpersonen möglich sein. Die Rede ist dabei von der zweiten Hälfe 2011. Dabei werden die Privatpersonen dieselben Trainigseinheiten wie professionelle Astronauten durchlaufen müssen.

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