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Welches Linux für München? Entscheidung gefallen

15.04.2005 | 15:48 Uhr |

Der Umstieg der Isar-Metropole von Windows auf Linux gewinnt an Tempo. Jetzt steht fest welche Unternehmen den Wechsel vollziehen sollen und welche Linux-Distribution zum Einsatz kommt.

In der Frage, ob und wann die Verwaltung der bayerischen Landeshauptstadt München von Windows zu Linux wechseln soll, ist jetzt eine wichtige Entscheidung gefallen. Denn die Stadt hat die beiden IT-Unternehmen ausgewählt, die die Umstellung durchführen sollen.

Die Wahl fiel auf zwei deutsche Unternehmen: Die Softcon AG und die Gonicus GmbH . Die beiden Firmen bildeten eine Bietergemeinschaft für das IT-Projekt LiMux, wie der Linux-Umstieg der Stadt München genannt wird.

Die Unternehmen sollen die Stadt München bei der "Erstellung, Konfiguration und Pflege eines auf freier (Open Source) Software basierenden Basis-Clients für die 14.000 Arbeitsplätze der Stadtverwaltung unterstützen" – so der Wortlaut der Pressemitteilung der Landeshauptstadt. Außerdem steht fest, welche Linux-Distribution das Rennen gemacht hat: Debian GNU/Linux.

Wohlgemerkt: Es geht um die Einführung von Debian Linux auf Arbeitsplatzrechnern !

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